NAbg. Neubauer: Sebastian Kurz bettelt bei Mindestpensionisten um Parteispenden

„Steht es schon so schlecht um die ÖVP-Parteikasse?“

„Vielen Bürgern flatterte in den letzten Tagen Post von Sebastian Kurz ins Haus. Anlass ist offenbar Ebbe in der ÖVP-Parteikasse, denn anders lässt es sich wohl kaum erklären, dass er trotz nicht gerade geringer Parteiförderung und zahlreichen ‚Big Spendern‘ in seinem Umfeld nun auch noch massenhaft Bettelbriefe versenden muss und dabei nicht einmal vor Mindestpensionisten Halt macht“, empörte sich heute der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer angesichts dieser mehr als fragwürdigen Aktion von Kurz.

„Kurz ist nun lange genug an vorderster Front einer Partei, die jahrzehntelang in der Regierung sitzt und die an den ‚Grauslichkeiten‘ für die Pensionisten der letzten Jahre mitverantwortlich zeichnete. Sämtliche freiheitliche Initiativen, den Senioren aus ihrer Not herauszuhelfen, wie 1.200,- Euro Mindestpension, Anpassung nach dem Pensionistenpreisindex oder auch Maßnahmen gegen die Teuerung, wurden von seiner ÖVP niedergeschmettert. Unter der ÖVP mussten sich die Pensionisten auch noch am Sparpaket für die Jahre 2013 und 2014 beteiligen und bekamen in diesen Jahren nicht einmal mehr den vollen Inflationsausgleich“, kritisierte Neubauer.

„Dass eine finanziell bestens versorgte (Noch-)Regierungspartei, die in den letzten Jahren absolut nichts zur Verbesserung der Situation unserer Mindestpensionisten beigetragen hat, es nun wagt, jene, die kaum selbst genug zum Leben haben, um Geld anzupumpen, schlägt dem Fass den Boden aus. Ist die Ebbe in der ÖVP-Parteikasse schon so groß, dass Kurz zu solch bedenklichen Methoden der Geldbeschaffung greifen muss?“, fragte Neubauer.