Nerat/Wimmer: SPÖ-Polizeigewerkschaftsboss glaubt, dass sich Kollegen verirren

Oö. Polizei „aus der Prärie“ und „Landgendarmen“? SPÖ-Entschuldigung gefordert 

„Irgendwo aus der Prärie“, kommen für den roten Polizeigewerkschaftsboss Harald Segall (Vorsitzender FA LPK Wien, http://www.goedfsg.at/index.php?id=235) seine Kollegen aus Oberösterreich – für ihn nur „alte Landgendarmen, die halt jetzt auch Polizei heißen“. Das Protokoll einer Diskussion im Bezirksmuseum Wien-Mariahalf am 27.02.14 dokumentiert rote Entgleisungen gegen die oberösterreichische Polizei. „Die SPÖ muss sich entschuldigen“, zeigen sich der Sicherheitssprecher im Oö. Landtag, Alexander Nerat, und der Linzer Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer empört. ****

SPÖ-Gewerkschafter Segall macht die Oö. Polizeiabordnung „Lentos“ für Sachschäden und Verletzte bei der Wiener NOWKR-Chaosdemo vor dem Akademikerball mitverantwortlich. Er geißelt ihre Kompetenz: „Die kann man wo hinstellen, aber die bewegen sich nicht von der Stelle, weil die finden nie wieder zurück.“ Und weiter: „Die ‚Lentos‘ haben einen enormen Sperrkreis aufgezogen um die Innenstadt, der selbst für 2.000 Polizisten viel zu groß gewesen war. Den hätte nicht einmal die 6. Armee halten können.“ [Anm.: Die 6. Armee der deutschen Wehrmacht kämpfte im 2. Weltkrieg um Stalingrad.]

„Die Unterstellung, Polizisten aus Oberösterreich würden sich in Wien nicht bewegen oder verirren, ist an Frechheit kaum zu überbieten und der Vergleich mit der Wehrmacht ohnehin völlig indiskutabel“, schütteln Nerat und Wimmer den Kopf. „Die Einsatz- und Leistungsbereitschaft unserer Polizisten in Oberösterreich sprechen für sich. Wer als führender Funktionär so über eigene Kollegen schimpft, offenbart ein katastrophales Sittenbild der roten Polizeigewerkschaft. SPÖ-Sicherheitssprecher Hermann Krenn – selbst Polizist und auch ‚Landgendarm, der sich in Wien verirrt‘ – muss sich klar distanzieren!“