NAbg. Neubauer: Stellungnahme Österreichs zu AKW Hinkley Point(GB) kann positives Signal für Europa sein!

„Ich begrüße die eingereichte Stellungnahme der Republik Österreich, die sich eindeutig gegen die Förderung des Neubaus des Atomkraftwerks Hinkley Point C in Großbritannien ausspricht. Die Europäische Kommission muss nun in den nächsten Wochen über die Gleichsetzung der Förderungen bzw. Subventionen bei Atomkraftwerken und Alternativenergien eine wegbereitende Entscheidung treffen“, stellte heute der freiheitliche Anti-Atom-Sprecher NAbg. Werner Neubauer fest. „Erfreulich wäre es natürlich, sollte diese Entscheidung noch vor der Wahl zum Europäischen Parlament am 25.Mai 2014 erfolgen“, so Neubauer.

In einer zwischen dem Landwirtschafts- und Wirtschafts-Ministerium gemeinsam verfassten Stellungnahme an die EU-Kommission spricht sich die Republik Österreich klar gegen eine Subventionierung der britischen Atomkraftreaktoren Hinkley Point C durch einen garantierten Einspeisetarif aus. Die Freiheitliche Partei Österreich hat sich bereits vor Jahren gegen jede Art der Förderung des Baus von AKWs oder der Produktion von Nuklearenergie ausgesprochen. Mit unserer Ablehnung wollten wir aufzeigen, dass eine Rückkehr zur angeblich „sauberen Kern-Energie“ einen Anachronismus einerseits und angesichts der Toten von Tschernobyl und Fukushima ein menschenverachtendes Unterfangen sei.

Auch unter besonderer Betrachtung der „Krim-Krise“ muss es wohl das oberste Ziel Österreichs, ja Europas sein, endlich Energie-autonom zu werden. „Die Lobbyisten der Kernkraft zu unterstützen und damit eine Konkurrenz zu den alternativen Energieformen und einer nachhaltigen Form der Energieversorgung zu unterstützen würde dem eingeschlagenen Weg in Europa entgegenstehen Ich erwarte mir deshalb eine eindeutige Entscheidung der Europäischen Union“, so Neubauer abschließend.