Neue Familienkampagne: Kinder brauchen positive Vorbilder

Kinder und Jugendliche orientieren sich stark am Verhalten ihrer Eltern. Schon von Geburt an ahmen sie das Verhalten von Erwachsenen nach. Müsste sich ein Kind mehr bewegen, so ist es keineswegs hilfreich, wenn es sieht, dass die Eltern immer nur auf dem Sofa herumlümmeln. Nur dann, wenn die Eltern ein positives Vorbild sind, können Kinder einen Bezug zu mehr Bewegung und Aktivitäten in der Natur aufbauen.

Familienreferent Manfred Haimbuchner (FPÖ) möchte deshalb mit einer landesweiten Kampagne Bewusstseinsbildung bei den Eltern über ihre Vorbildwirkung schaffen. „Durch ein gutes Vorbild machen Eltern ihre Kinder nicht nur stark, sondern auch glücklich“, argumentiert Haimbuchner. „Ein gutes Vorbild sein, heißt nicht perfekt zu sein. Auch Fehler und Schwächen gehören dazu“, setzt der freiheitliche Politiker darauf, dass eigene Verhalten immer wieder zu reflektieren. „Selbst wenn wir bei rot über eine Kreuzung gehen, sind wir Vorbilder. Kinder spiegeln unweigerlich unser Verhalten.“

Finanziell unterstützt werden Eltern bei der Freizeitplanung durch die oberösterreichische Familienkarte, beispielsweise mit ermäßigten Eintritten in Museen oder Naturparks.

Die Familienkampagne unter dem Motto „Ich bin Vorbild. Kinder sind unser Abbild. Es liegt an uns Eltern.“ wird mit 16 Plakaten, zahlreichen Inseraten und Radiowerbungen in den kommenden Monaten in Oberösterreich präsent sein.