EU-Abg. Mag. Obermayr deckt auf: Radikal-islamischer Verein beeinflusst EU-Institutionen

ENORB-Fundamentalisten Lobby in Brüssel? 

 “Hier sind Kräfte am Werk, die Europa nicht gestalten, sondern zerstören wollen. Religiöser Fanatismus und islamischer Fundamentalismus haben in einer von Humanismus und Aufklärung geprägten Union keinen Platz“, so der Freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Franz Obermayr zu den schwerwiegenden Vorwürfen gegen die Organisation ENORB. ****

Seit Mai 2012 ist ein Verein namens ENORB (European Network on Religion and Belief) in Brüssel aktiv. Bei mehreren Veranstaltungen im EU Parlament übernahmen teils hochrangige Vertreter des EU-Parlaments wie Vizepräsident Dr. Laszlo Surjan (EPP) Patronanz oder wurden als Ehrengäste eingebunden. ENORB gibt auf seiner Homepage weiters an, in Konsultationen der Kommission eingebunden worden zu sein.

„Wenn das stimmt, was mir zugetragen wurde, nützen radikale Islamisten die Arglosigkeit der Europäer für die Unterwanderung mit einer menschenverachtenden pseudoreligiösen Ideologie. Ich werde mich intensiv darum bemühen, Licht in die dunklen Machenschaften des Herrn Anas al Tikriti zu bringen“, so Obermayr weiter, der heute eine diesbezügliche parlamentarische Anfrage an die Kommission stellte.

Zwei von sieben institutionellen Mitglieder von ENORB sind in Großbritannien als islamisch-extremistische Gruppierungen bekannt, die Teile der internationalen Muslimbruderschaft sind und z.B. die Einführung der Scharia in Europa fordern. Diese beiden Institutionen sind die Cordoba Foundation und das Islamic Forum of Europe. Beide werden – wie zahlreichen britischen Medienberichten zu entnehmen ist – über Parteigrenzen hinweg als problematisch eingestuft. Leiter der Cordoba Foundation ist Anas al Tikriti, eine bekannte Führungsfigur der Muslimbruderschaft in Großbritannien, der schon mehrfach für undurchsichtige Lobbying-Aktivitäten kritisiert wurde. „Diese gefährlichen Machenschaften müssen aufgezeigt werden, um eine weitere Einflussnahme in Brüssel zu unterbinden“, so Obermayr abschließend.