Österreicher machen sich Sorgen wegen Zuwanderung

Die Bevölkerung in Österreich wächst laut einer Prognose des Instituts für angewandte Systemanalysen in Laxenburg auf 10,5 Millionen Menschen bis zum Jahr 2050. Grund dafür ist die massive Einwanderung, denn ohne Zuwanderung würde die Bevölkerung im selben Zeitraum auf 7,9 Millionen zurückgehen. Relativ gesehen wird die Einwohnerzahl Österreichs also bei anhaltender Einwanderung um 22 Prozent ansteigen. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle internationale Studie des Meinungsforschungsunternehmens GfK, dass sich 66 Prozent der Österreich Sorgen wegen der massiven Zuwanderung machen.

Klubobmann Ing. Herwig Mahr rechnet vor, dass seit 2015 Asylanträge in Summe von drei der bevölkerungsreichten Städte in Oberösterreich gestellt wurden. „Ganz Wels, Steyr und Traun zusammen suchen seither Aufnahme in unserem Land. Und derzeit ist kein Ende in Sicht.“ Von der FPÖ gibt es ein klare Bekenntnis zur zeitlich begrenztem Schutz und Hilfe für Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention. „Aber der Missbrauch des Asylrechts muss umgehend gestoppt werden. Ist ein Flüchtling nicht schutzberechtigt oder verübt er gar straffällige Handlungen, muss er umgehend unseres Landes verwiesen werden“, kritisiert FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner die andauernde Massenzuwanderung unter dem Deckmantel des Asylrechts.

„Wenn in unserem Land die Sicherheit der Bürger gefährdet ist, die Regierung mit Lippenbekenntnissen versucht, ihre angeblich durchdachte Asylpolitik als Meisterwerk zu verkaufen und am Ende des Tages nur Floskeln übrig bleiben, hilft das Niemandem. Die Grenze des Machbaren ist längst überschritten. Bevor tatsächliche Maßnahmen erarbeitet sind und greifen, ist jeder weitere einreisende Flüchtling eine Zumutung für die österreichische Bevölkerung“, sprechen sich Haimbuchner und Mahr für den umgehenden Beginn einer konsequenten Asylpolitik aus.