ORF-Sommergespräch mit Manfred Haimbuchner

Die FPÖ kann derzeit gelassen bundesweite Meinungsumfragen beobachten, demnach liegt sie auf Platz eins. Sorge, dass ihnen die ÖVP in der Flüchtlingsfrage Stimmen kosten wird, hat FPÖ Landesobmann Manfred Haimbuchner nicht.

Entspannt kann die Freiheitlichen Partei nach der Sommerpause in den politischen Herbst blicken: In den jüngsten bundesweiten Umfragen liegen die Freiheitlichen sogar vor SPÖ und ÖVP.

Keine Sorge wegen ÖVP

Über eine Regierungspartnerschaft will der oberösterreichische FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner aber derzeit nicht spekulieren. Dass die ÖVP das Thema Flüchtlinge und Asyl zu ihrem gemacht hat, werde der FPÖ sicher keine Stimmen kosten, sagt Haimbuchner im ORF-Sommergespräch mit Chefredakteur Johannes Jetschgo. „Vor einem Jahr hat man mich noch als Hetzer bezeichnet, jetzt übernimmt man unsere Vorschläge“, so Haimbuchner.

Deutlich sprach sich Haimbuchner gegen die Forderung nach 1-Euro-Jobs aus. „Das löst keine Probleme, sondern verstärkt nur den Verdrängungswettbewerb am Arbeitsmarkt“, so Haimbuchner.

Gegen Maschinensteuer

Auch auf FPÖ-Bundeslinie und somit gegen den Vorschlag von Kanzler Christian Kern (SPÖ) ist Haimbuchner auch in puncto Maschinensteuer, die er als „absurd“ bezeichnete. „Wir brauchen keine neuen Steuern. Die Maschinensteuer würde nur tausende Arbeitsplätze gefährden“, so Haimbuchner gegenüber Jetschgo.