Polizeiposten: Das Märchen der ÖVP-Gebrüder Auer

Das von der ÖVP geführte Innenministerium hat per Juli die Schließung von 21 Polizeiposten in Oberösterreich fixiert. Trotzdem poltern auf Landes- und Gemeindeebene schwarze Politiker gegen die Postenschließungen. Wie fadenscheinig das ist, zeigt ein Beispiel aus der Marktgemeinde Steinerkirchen im Bezirk Wels-Land. Dort tischen die Schwarzen den Bürgern ein besonderes Märchen auf.

Bürgermeister Johann Auer gibt sich in den Medien kämpferisch, die „Polizeipostenauflösung nicht hinnehmen zu wollen“. Doch während der eine Auer-Bruder theatralisch lamentiert, stimmte sein Bruder Jakob Auer am 29. Jänner im Parlament gegen den FPÖ-Antrag, wonach die Regierung eine Schließung von Polizeidienststellen verhindern solle.

„Da zeigt sich die typische Doppelmoral der ÖVP“, kommentiert FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner das Märchen der Gebrüder Auer. „In der Bundesregierung haben die Schwarzen gemeinsam mit den Roten den sicherheitspolitischen Kahlschlag ausgeheckt, in den Gemeinden erzählen sie den Bürgern aber Märchen.“ Er fordert eine Aufstockung des Personals bei der Polizei sowohl für den urbanen Bereich als auch für den ländlichen Raum. „Alle Bürger Oberösterreichs verdienen den gleichen Schutz durch die Exekutive“, bekräftigt Haimbuchner.

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