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Linz, 29.July 2010

FPÖ OÖ/Neubauer/Achatz

Neubauer: Hans Achatz - ein verdienstvoller Bürger unserer Heimat Oberösterreich

Nachhaltige Politik des ehemaligen FPÖ-Landesrates nimmt nach wie vor Vorreiterrolle in Wasser- und Umweltpolitik ein - Mündige Bürger in politische Meinungsprozesse einbinden =

"Ausgeschiedenen und verdienstvollen Politikern des Landes Oberösterreich sollte nicht über Medien ausgerichtet werden, sie hätten im Rahmen ihrer politischen Tätigkeit keine erkennbaren Spuren hinterlassen. Hans Achatz ist ein verdienstvoller Bürger unseres Heimatlandes Oberösterreich." Dies stellte heute der Linzer FPÖ-Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer "zur nicht nachvollziehbaren Kritik" von VP-Landeshauptmann-Stellvertreter Hiesl an dem ehemaligen FPÖ-Landesrat im Sommerinterview mit den OÖ Nachrichten fest. ****

Bereits vor über zwanzig Jahren habe Hans Achatz erkannt, "was heute von seinen politischen Mitbewerbern immer noch bewusst ignoriert wird: Die Einbindung der mündigen Bürger in den täglichen, politischen Meinungsprozess", erinnerte Neubauer daran, "dass es Hans Achatz war, der bereits in Zeiten, als noch niemand in Österreich daran zu denken wagte, eine Volksabstimmung zum beabsichtigen AKW in Zwentendorf forderte." Unermüdlich habe Achatz Kundgebungen vor Ort organisiert, um in Folge selbst als leidenschaftlicher Redner die Menschen vom Unfug der 'friedlichen Nutzung der Atomkraft' zu überzeugen.

"Dieser persönliche Einsatz gegen die Mächtigen in diesem Land war und ist bewundernswert", hob Neubauer hervor, "dass dieses bürgernahe Engagement von den Wählern mit dem Einzug in die Landesregierung belohnt wurde." Trotz eines schwierigen Ressorts, die Kompetenzen im Bereich Wasser waren vielfältig verteilt, konnte Hans Achatz beachtenswerte Erfolge verbuchen, nannte der FPÖ-Nationalrat Beispiele: "Mit hoher Kommunikationsfähigkeit und fachlicher Kompetenz verhalf Achatz nach schwierigen Verhandlungen Wasserprojekten wie den Schutzbauten 'Machland' und anderen Donau-Schutzprojekten zum Durchbruch." Gemeinsam mit seinen Fachexperten wurden Konzepte zur Erhaltung und zum Schutz unseres Trinkwassers erarbeitet. "Dieses Projekt fand europaweite Anerkennung, zahlreiche europäische Ländern haben nach dem 'Achatz-Plan' ihr Grund- und Trinkwasser saniert", hob Neubauer hervor, dass erstmals unter Hans Achatz dem Schutz des Grundwassers wirklich Aufmerksamkeit geschenkt und nachhaltige Schritte unternommen wurden. "Flüsse wurden renaturiert, saniert und geschützt. Mit dieser nachhaltigen Wasser- und Umweltpolitik nimmt die Politik von Hans Achatz in diesem Bereich nach wie vor eine Vorreiterrolle ein." Auch Schutzhütten konnten mit hoher Sensibilität umweltfreundlich saniert werden.

"Neben den fachpolitischen Entscheidungen stellte sich der langjährige FPÖ-Landesrat - wie schon bei Zwentendorf - immer als Speerspitze für mehr Bürgerrechte zur Verfügung", erinnerte Neubauer daran, dass das von Achatz initiierte österreichweite Volksbegehren gegen den südböhmischen Schrottreaktor Temelin mehr als eine Million Unterschriften erreichte. "Einmal mehr hatte der FPÖ-Landesrat dem Volk aus der Seele gesprochen." Zudem habe Achatz erkannt, "dass es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sinnvoller ist, die Menschen und die Familien zu stärken und zu unterstützen statt in Großmannsucht zu verfallen und Opernhäuser zu bauen. Er war es auch, der die rechtlichen Voraussetzungen für eine direkt-demokratische Einbindung der Menschen in Oberösterreich geschaffen hat. Sie haben mehr als deutlich diesen Weg bestätigt und die 'Oper im Berg' mit einem überwältigendem Votum verhindert."

"Die Politik von Hans Achatz hat das Land Oberösterreich nachhaltig geprägt. Er hatte Zeit seines politischen Engagements das Ohr am Volk und verfolgte eine Politik, wie sie heute oft von den Medien herbeigesehnt wird." 2003 schied der langjährige FPÖ-Politiker aus der aktiven Politik aus, für seinen großartigen und außergewöhnlichen Einsatz um unser Heimatland Oberösterreich wurde Achatz vom Landeshauptmann mit dem Großen Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich ausgezeichnet, so Neubauer abschließend. (schluss) bt