Radikale Islamvereine in Wels unter strenger Beobachtung

In der Stadt Wels sind derzeit zwei Standorte von „Hinterhofmoscheen“ bekannt, die radikal-islamische Tendenzen aufweisen. Erstens der Verein „Sahwa“ in der Bahnhofstraße 42, der neben dem deutschen Hassprediger Pierre Vogel auch schon andere radikal-islamische Prediger eingeladen hat. Zweitens der einschlägige Verein „Markaz“ in der Lindenstraße 22. Dort wurden in den vergangen Wochen vermehrt Aktivitäten festgestellt und insbesondere auch Fahrzeuge mit französischen sowie belgischen Kennzeichen gesichtet.

In einem „WT1“-Interview hat der Welser Polizeidirektor Klaus Hübner vor Kurzem erklärt, dass in Wels potentielle islamistische Gefährder aufhältig sein kötnnen. Bei einem Gespräch mit dem Landespolizeidirektor Andreas Pilsl wurde zugesichert, dass der Verfassungsschutz die einschlägigen Welser Vereine unter Beobachtung hat. Zusätzlich wurde vereinbart, dass Verbindungsleute diese Vereine laufend beleuchten werden, um eine allfällige Gefährdungslage einzuschätzen.

„Radikal-islamische Vereine haben in Wels nichts verloren. Sollte von der Polizei eine Verfassungswidrigkeit festgestellt werden, sind die Vereinslokalitäten unverzüglich zu schließen“, erklärt Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ). Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (FPÖ) ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit der Polizei im Zusammenhang mit der Bekämpfung radikal-islamischer Aktivitäten in Wels funktioniert reibungslos. Zusätzlich wünschenswert wäre, den Verfassungsschutz von Linz wieder nach Wels zu verlegen, um eine ständige Vor-Ort-Beobachtung sicherzustellen.“