Rekordarbeitslosigkeit: FPÖ fordert Steuerentlastung für Betriebe

Erneut ist im abgelaufenen Monat November die Zahl der Arbeitslosen in Österreich angestiegen. Rechnet man die vorgemerkten Arbeitslosen und die Schulungsteilnehmer zusammen, waren 407.206 Personen ohne Job, gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 6,7 Prozent. In Oberösterreich waren im November 2014 laut AMS 36.335 Menschen ohne Beschäftigung. Das ist ein Plus zum Vorjahr von 9,4 Prozent. Vor dem Hintergrund dieser höchsten Arbeitslosenrate in der Zweiten Republik fordert der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Manfred Haimbuchner, ein Paket zur Unterstützung der Wirtschaft. „Wir müssen alles daran setzen, damit die Betriebe in der schwierigen Wirtschaftslage den Konjunkturmotor durchstarten können. Dazu gehört für uns auf alle Fälle das Aus der wirtschaftsfeindlichen Klima- und Energiepolitik“, so Haimbuchner.

Aus Sicht der FPÖ sei eine der Hauptursachen für die schlechte Lage am heimischen Arbeitsmarkt die verfehlte Klima- und Energiepolitik. „Der Wirtschafts- und Industriestandort Oberösterreich ist durch stark steigende Energiekosten und wirtschaftsfeindliche Klimaziele massiv belastet“, spricht sich der freiheitliche Landesparteiobmann für ein rasches Umdenken der völlig unrealistischen Klimaziele aus. „Die Zahlen belegen monatlich, dass die Wirtschafts-, Standort- und Umweltpolitik gescheitert ist. Es muss gelingen, die Wirtschaft und somit die Arbeitgeber endlich massiv zu entlasten. Nur mit dem Mut zu Reformen, können Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden“, fordert Haimbuchner eine Steuerentlastung für die Betriebe. „Um den Arbeitsmarkt zu beleben, müssen die Lohnnebenkosten gesenkt werden. Nur so wäre es möglich, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Reformen und Tatkraft sind gefragt. Das sind wir den Menschen schuldig!“

Heimischen Arbeitsmarkt schützen

Laut den Zahlen aus dem Sozialministerium gab es erneut einen massiven Anstieg an beschäftigungslosen Ausländern. Im November waren 89.731 ohne Arbeit, im Vormonat waren es 82.244. Das ist ein Anstieg um 20 Prozent gegenüber den Zahlen des Vorjahres. „Unser Sozialsystem wird ob der vielen Menschen ohne Beschäftigung massiv belastet. Wie lange können wir uns das noch leisten? Es muss möglich sein, dass EU-Bürger und Drittstaatsangehörige nach längerer Dauer der Arbeitslosigkeit wieder ausreisen. Dadurch kann der heimische Arbeitsmarkt geschützt und das Sozialsystem entlastet werden“, so der FPÖ-Landesparteiobmann.