Rekordarbeitslosigkeit: Zugang zum Arbeitsmarkt einschränken!

Im Jänner waren 50.860 Menschen (7,7 Prozent) in Oberösterreich beschäftigungslos. Das ist ein Anstieg um 0,4 Prozent im Vergleich zum Jänner 2014. Österreichweit sind 472.539 Personen auf Arbeitssuche, das entspricht einer Rate von 10,5 Prozent. Für FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner sprechen die aktuellen Zahlen eine deutliche Sprache. „Die Anzahl der Erwerbstätigen nimmt zwar zu, gleichzeitig steigt aber die Zahl der Beschäftigungslosen“, kritisiert Haimbuchner, dass Sozialminister Hundstorfer sich nach wie vor weigert, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. „Grund dafür ist, dass nach wie vor eine Zuwanderung in unser Sozialsystem stattfindet. Dem muss endlich entgegen gesteuert werden“, so die Forderung des FPÖ-Landesparteiobmannes.

Laut vorliegenden Daten ist die Zahl der ausländischen Staatsbürger ohne Arbeit um 19 Prozent gestiegen. Damit liegt dies Gruppe deutlich über dem durchschnittlichen Gesamtzuwachs. „Wir müssen endlich der Realität ins Auge sehen und dafür sorgen, dass unser Arbeitsmarkt entlastet wird“, spricht sich Haimbuchner dafür aus, dass ausländische Staatsbürger – auch EU-Bürger – nach einer längeren Dauer der Arbeitslosigkeit ausreisen müssen. „Eine spätere Rückkehr im Falle einer deutlichen Erholung des Arbeitsmarktes wäre ja ohne weiteres möglich.“

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat sich mehr als verdoppelt. „Es ist alarmierend, dass es hier einen Zuwachs um 132,5 Prozent gibt“, fordert der oberösterreichische FPÖ-Landeschef eine deutliche Senkung der Steuerlast für alle Einkommensschichten. „Finanziert werden muss dies zur Gänze aus den längst überfälligen Reformen, um die Abgabenquote – die Investitionen und Innovationen derzeit verunmöglicht – signifikant zu senken.“