Rieder Aschermittwoch 2016: „Mit der FPÖ kehrt die Vernunft ein“

Mit rund 2.000 Besuchern war die Rieder Jahnturnhalle am Aschermittwoch bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Interesse an der Traditionsveranstaltung war dieses Jahr so hoch, dass bereits Mitte Jänner mehrere hundert Personen auf die Warteliste gesetzt werden mussten. Zum 25. Politischen Aschermittwoch waren neben Bundesparteiobmann HC Strache und Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner auch der freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer gekommen, die wie die beiden oberösterreichischen Landesräte Günther Steinkellner und Elmar Podgorschek mit tosendem Applaus begrüßt wurden.

„Ich werde als Landeshauptmann-Stellvertreter nicht leiser treten, ich werde nicht schweigen, sondern die Probleme beim Namen nennen“, bekräftigte Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner seine Position in der einleitenden Rede. Mit der FPÖ in der oberösterreichischen Regierung habe auch die ÖVP kapiert, dass es ein Fehler sei, Asylwerbern den Zugang zur bedarfsorientierten Mindestsicherung zu gewähren. „Das zeigt: Mit der FPÖ in einem Arbeitsübereinkommen kehrt die Vernunft ein!“

Während zeitgleich in Deutschland Karnevalszüge wegen angeblichen Stürmen verhindert wurden, vermutete Haimbuchner andere Motive hinter der Absage: „Der einzige Sturm ist in Wahrheit der ‚Flüchtlings-an-Sturm‘“. „Die Wahrheit ist: Deutschland schafft den Karneval ab und die EU schafft Europa ab“, so der freiheitliche Landesparteichef in Anlehnung an das Buch von Thilo Sarrazin, welches von den Regierenden wohl nicht als Warnung, sondern als Anleitung verstanden worden sei.

Österreich sei weder „das Sozialamt noch die Sozialarbeiter der Welt“. Die Aufgabe neu eingewanderter Migranten sei es demnach, erst einmal Leistung zu bringen, bevor sie Leistungen beziehen. „Wir brauchen keine Ausnützer unseres Sozialstaates“, betonte der Landesparteiobmann den Wert der Arbeit. Anstatt sich in falsch verstandener Toleranz zu ergehen, müsse man klare Regeln definieren. „Der Islam ist kein Teil Österreichs! Und solange die FPÖ in diesem Land eine starke Kraft ist, wird die Scharia keine Rolle spielen.“ Vor den derzeitigen Entwicklung habe man „immer gewarnt, sie haben uns beschimpft, weil wir für die Österreicher da waren und sind“, stellte Haimbuchner fest.

Auch für Bundesparteiobmann HC Strache ist klar: „Ried darf nicht Riad werden.“ Es sei das Gebot der Stunde, das Ruder in Österreich herumzureißen, damit man nicht künftig beim „Halal-Heringsschmaus“ sitzen müsse. Deshalb sei es auch notwendig, bei den kommenden Bundespräsidentenwahlen klar zu zeigen, wer die einzige Alternative zur derzeitigen Politik sei. Norbert Hofer sei die einzige Wahl für die Interessen der Österreicher. Strache, der bereits zum elften Mal in Ried auftrat, betonte abschließend: „Der Halbmond ist wunderschön, wenn er am Himmel steht oder wenn er als Vanillekipferl daherkommt. Aber als Symbol für Österreich brauche ich ihn wirklich nicht.“

Fotos vom 25. Rieder Aschermittwoch

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