Rot-Weiß-Rot stärken und EU-Fremdbestimmung abwählen!

HC Strache und der freiheitliche EU-Spitzenkandidat Harald Vilimsky werden die letzten Stunden bis zum 25. Mai noch einmal nützen, um bei den Bürgern dafür zu werben, die Stimme bei der EU-Wahl der FPÖ zu geben. „Wer zu Hause bleibt, unterstützt das zentralistische EU-System“, warnte Strache anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag. Über 75 Prozent der Gesetze würden in Brüssel beschlossen. Die Antwort der FPÖ: „Wir wollen Selbstbestimmung statt EU-Fremdbestimmung, es müssen die rot-weiß-roten Interessen gestärkt werden“, so Strache. Werden die Freiheitlichen gestärkt, wäre das ein Dämpfer für SPÖ und ÖVP, die dann zum Umdenken gezwungen wären. Es werde eine deutlichen Zuwachs für die FPÖ geben, ist Strache überzeugt. Alles, was über 20 Prozent sei, komme einem politischen Erdbeben gleich. Wer allerdings Eugen Freund (SPÖ) und Othmar Karas (ÖVP) wähle, der unterstütze einen Kurs der Fremdbestimmung.

Einreiseverbot für roten Spesenritter Martin Schulz

Beide FPÖ-Politiker kritisierten den europaweiten Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten, Martin Schulz, der sich gegen das Christentum ausgesprochen habe und somit die Identität Europas verleugne. Der Wien-Besuch am Stephansplatz müsse Schulz de facto unheimlich gewesen sein. Vilimsky verhängte über Schulz außerdem ein „moralisches Einreiseverbot“ nach Österreich. Schulz stehe für Geheimverhandlungen beim TTIP-Abkommen, das sich gegen Verbraucherschutz, Datenschutz und Arbeitnehmerschutz wende und österreichische Lebensmittelstandards untergrabe. Schiedsgerichte könnten im Sinne der Konzerne ganze Staaten verklagen. Der Gentechnik werde Tür und Tor geöffnet. HC Strache forderte deshalb nach Abschluss der Verhandlungen, das Ergebnis in Österreich einer Volksabstimmung zu unterziehen.

ÖVP ist eine Lobbyfraktion

Vilimsky bedauerte, dass im Zuge des Wahlkampfes zahlreiche weitere Gefahren kaum thematisiert worden wären. So etwa das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada. Die FPÖ sei jedenfalls für die EU-Wahl die einzige Alternative, während etwa die ÖVP eine Lobbyfraktion sei, die sich gegen heimische Interessen richte. „Mein Ziel ist ein Frontalangriff auf rot-schwarze Unanständigkeit. Ich werde die Öffentlichkeit aufklären, was es für Verflechtungen der Finanzindustrie zur ÖVP gibt. Wir sind in Wahrheit die wahren Europäer, die guten Europäer, die anderen sind schäbig“, zeigte sich Vilimsky angriffig. Nach der EU-Wahl werde es zur Bildung einer patriotischen Fraktion kommen. Ziel müsse es sein, dass die EU renationalisiert werde und die Staaten zueinander eine Kooperation auf gleicher Ebene führen. Die FPÖ werde es am Sonntag der britischen Partei UKIP nachmachen. Die Partei um Nigel Farage lag in den letzten Umfragen deutlich vor den anderen Parteien.

Wahlaufruf von HC Strache