Rotes Chaos um Asyl-Lager

Offensichtlich Verwirrung herrscht bei der SPÖ in Oberösterreich in Sachen Asyl: Erst protestieren die Genossen in ungewohnter Klarheit mit dem Herzeigen von Taferln öffentlich gegen das geplante Asyl-Lager in der Derfflingerstraße in Linz, dann entschuldigt sich SPÖ-Landesparteiobmann Reinhold Entholzer kurze Zeit später für diese Aktion.

Zur roten Verwirrung trägt auch bei, dass die SPÖ zuerst FÜR die Zeltstadt am Polizeigelände war, aber nur halbherzig GEGEN die Nutzung der Kaserne und des Post-Verteilzentrums, dafür aber wieder FÜR die Nutzung der städtischen Sporthalle. Angesichts der drohenden Wahlniederlage im Herbst liegen die Nerven bei den Genossen blank. Ein echter Wille, das derzeitige Asylchaos wieder in vernünftige Bahnen zu lenken, ist bei der SPÖ nicht vorhanden.

FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner kommentiert die rote Slalompolitik mit den Worten: „Ich bezweifle, dass bei der SPÖ nun Vernunft eingekehrt ist. Besonders interessant ist, dass diese Taferlaktion ja auch gegen die eigene Genossin, Soziallandesrätin Gertraud Jahn gerichtet ist. Aber ich bin sicher, dass die Bürger wissen, wer eine ehrliche Asylpolitik betreibt. Und das sind weiterhin die Freiheitlichen.“

Die Linzer FPÖ wird bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 2. Juli der SPÖ die Chance geben, einen klaren Standpunkt einzunehmen. Dort wird ein dringlicher Antrag gegen weitere Asylzentren mitten in der Landeshauptstadt eingebracht werden.

Jetzt ist Schluss: Stoppen wir das Asylchaos in Österreich!

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