Sanktionen gegen Russland gefährden Auftrag der VOEST

Die VOEST ist einer der bedeutendsten Arbeitgeber Österreichs und im Falle gefüllter Auftragsbücher ein namhafter Wachstumsmotor. Ein hunderte Millionen schwerer Auftrag zur Lieferung von Rohren im Rahmen des Pipelineprojektes South Stream an ihren Russland-Partner OMK droht im Zuge der EU-Sanktionen gegen Russland möglicherweise zu platzen. „Hier müssen Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Landeshauptmann Josef Pühringer handeln. Dieser Auftrag garantiert Arbeitsplätze und hilft Wachstum zu schaffen“, fordert der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek einen sehr umsichtigen Umgang mit Sanktionen und verstärkte Bewusstseinsbildung.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen unseren Sozialstaat zugunsten wohl völlig effektloser Wirtschaftssanktionen gegen Russland zurückgestutzt wissen möchten. Schließlich können wir nur verteilen, was zuvor erwirtschaftet wird und Sanktionen wären Gift für unsere Exporte“, sorgt sich Deimek und schließt sich inhaltlich Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl an. Dieser meinte, dass man „die Wirtschaft als Brücke und nicht als Waffe“ erkennen solle. „Das zarte Wachstum und Arbeitsplätze dürfen nicht für diplomatische Großmannssucht aufs Spiel gesetzt werden“, so Deimek.