Schärdinger Transitzelt wurde abgebaut

In Schärding ist das umstrittene Transitzelt im Bereich der neuen Innbrücke, in dem zeitweise bis zu 1.000 Asylwerber pro Tag untergebracht wurden, mittlerweile abgebaut worden. Grund dafür ist der massive Rückgang ankommender Flüchtlinge. „Im Jänner hatten wir noch 2.000 aus Deutschland Zurückgewiesene. Da jetzt die Route geschlossen ist und es keine Durchbeförderung nach Deutschland mehr gibt, brauchen wir das übergroße Zelt nicht mehr“, so der stellvertretende Bezirkspolizeikommandant Erwin Eilmannsberger gegenüber der „BezirksRundschau“. Aktuell sind es durchschnittlich zehn Flüchtlinge, die in Schärding landen. Sie werden auf der Polizeiinspektion abgearbeitet.

Befürchtet wurde vor allem, dass die Kriminalität in Schärding durch das Flüchtlingszelt massiv steigen könnte. Und tatsächlich hat sich die Asylkrise negativ auf das Sicherheitsempfinden der Schärdinger ausgewirkt. Anrainer und Wirtschaftstreibende befürchteten Umsatzeinbrüche und eine sinkende Attraktivität der Barockstadt.

Offensichtlich zeigte die anhaltende Kritik der FPÖ endlich Wirkung, freut sich der freiheitliche Schärdinger Bezirksobmann Hermann Brückl. „Erst in der letzten Nationalratssitzung habe ich zum wiederholten Mal auf die absolute Notwendigkeit des sofortigen Abbaus des Zeltes hingewiesen. Überdies liefert die rot-schwarze Bundesregierung mit dieser Maßnahme einen weiteren Beweis, dass die Freiheitlichen von Beginn an die einzig richtige Fahrtrichtung im Umgang mit der Flüchtlingskrise vorgegeben haben“, so Brückl.

Die FPÖ Oberösterreich unter Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner hat bereits seit Beginn der Asylkrise klar ihre Lösungsansätze kommuniziert. Darunter fallen etwa echte Grenzkontrollen, Obergrenzen, oder verstärkte Sicherheitskontrollen bei Asylwerbern, um Terrorverdächtige zu identifizieren.