Schlepper planen neuen Sturm auf Europa

Der Asyl-Ansturm geht in die nächste Runde. 28 Bandenbosse der weltweit größten Schlepperorganisationen haben sich in Kabul (Afghanistan) getroffen, um über die weitere Vorgangsweise im Menschenhandel zu sprechen. Abgehört wurden sie dabei von europäischen Geheimdiensten. Diese haben ein Papier verfasst, das der „Kronen Zeitung“ und der deutschen „Bild“ zugespielt wurde. Aus österreichischen Regierungskreisen wird die Echtheit bestätigt.

Über eine neue Ost-Route sollen weitere Wellen an Migranten über Ungarn zu uns nach Österreich kommen. Ziel sei es, „mindestens 300 Afghanen pro Tag“ nach Europa zu schleusen. Eine verbesserte „Effektivität der Routen“ soll durch eine Verkürzung der Reisezeit erreicht werden. Debattiert wurde auch darüber, wie die Kosten für die Bestechung der Grenzschutzbeamten in den Balkanstaaten besser aufgeteilt werden.

Den Schleppern machen aktuell die Grenzzäune in Mazedonien, Österreich, Ungarn und Bulgarien Probleme. Sie klagen über einen Rückgang der Einnahmen.

„Ein Durchwinken und offene Grenzen darf es nicht mehr geben. Grenzsicherung und Einhaltung der Gesetze sind das Gebot der Stunde“, betont FPÖ-Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek, dass die Obergrenze schon längst erreicht sei.