NAbg. Mag. Schrangl: Stellungsbetrieb muss in Oberösterreich bleiben

Ärztemangel darf nicht zu einer Verlegung in andere Bundesländer führen 

 “In Linz befindet sich eine von sechs Stellungsstraßen des Österreichischen Bundesheeres, wo oberösterreichische Jugendliche auf ihre Tauglichkeit geprüft werden. Nun macht anscheinend der Spardruck selbst davor nicht halt“, sagte der freiheitliche NAbg. Mag. Philipp Schrangl.  

So habe Oberösterreichs Militärkommandant Generalmajor Kurt Raffetseder festgehalten, dass der Stellungsbetrieb in Linz ab 2015 massiv in Frage gestellt sei, auf Grund des bereits vorherrschenden akuten Ärztemangels, welcher in Zukunft auch anscheinend nicht entschärft werden könne. Beim aktuell herrschenden Ärztemangel im Bundesheer scheine das Angebot für Stellungsärzte nicht attraktiv genug. „Hier gilt es für den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Klug sofort tätig zu werden“, stellt Schrangl zum Ansinnen von Generalmajor Raffetseder fest, „denn eine Verlegung des Stellungsbetriebs von Oberösterreich weg auf eine der fünf anderen Stellungsstraßen in anderen Bundesländern ist absolut inakzeptabel.“

Eine Verlegung der Stellungsstraße innerhalb des Bundeslandes auf einen anderen Standort könne man durchaus andenken, solange die Frage der unkomplizierten öffentlichen Erreichbarkeit geklärt sei, wie Schrangl festhält. „Alle diesbezüglichen Pläne, den Stellungsbetrieb von Oberösterreich wegzuverlegen, soll der Bundesminister sofort vorlegen“, forderte Schrangl Aufklärung.