SPÖ ist an Wohnmisere in Linz schuld

Unseriös ist die Forderung des Linzer Bürgermeisters Klaus Luger (SPÖ) nach jährlich rund 1.000 neuen Wohnungen in der Landeshauptstadt. Kritik übt der Luger dabei an Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner (FPÖ), der aus seinem Ressort die Mittel für neue Wohnungen zur Verfügung stellen soll. „Das ist Populismus in Reinkultur“, lautet die klare Haltung der FPÖ Linz dazu. Denn: Einerseits fordert Luger 1.000 neue Wohnungen, andererseits wird von der Stadt Linz ein Wohnbauprogramm eingereicht, wo „nur“ 646 Wohnungen zu finden sind.

Dazu kommt, dass auch Wohnungen, die bereits im Bauprogramm 2014 vorgesehen waren, erneut unter diesen 646 Wohnungen zu finden sind. Grund dafür, dass diese Wohnungen der GWG in der Muldenstraße nicht bereits im Vorjahr realisiert wurden: Linz hat es nicht geschafft, die notwendigen Verfahren seitens der Behörden rechtzeitig zu erledigen, kritisiert der Linzer FPÖ-Gemeinderat Werner Pfeffer. „Hier wirbelt die SPÖ bewusst Staub auf. Der Schuss geht aber komplett nach hinten los“, zeigt Pfeffer auf, dass von 2009 bis dato in der Landeshauptstadt 3.599 Wohnungen gefördert wurden. Verglichen mit dem Zeitraum 2004 bis 2009, wo noch SPÖ-Vorgänger Hermann Kepplinger zuständig war, ein Plus von 275 Wohneinheiten.