Syrer will zwei Frauen und 12 Kinder nachholen

Ein syrischer Flüchtling, der bereits mit einer seiner Frauen und acht seiner Kinder in Dänemark lebt, will laut Medienberichten nun seine zwei weiteren Frauen und weitere 12 Kinder nachholen. Das hat in Dänemark zu heftigen Diskussionen geführt. Angeblich wurde der Nachzug der restlichen Mitglieder dieser „Großfamilie“ gestattet.

Der 47-Jährige hat mit den drei Frauen insgesamt 20 Kinder und kam 2014 nach Dänemark. Auffallend sind seine Aussagen, wonach er die westliche Kultur ablehnt und die Meldung, wonach er nicht arbeitsfähig sei. Er sei zu krank, um arbeiten zu gehen oder einen Sprachkurs zu besuchen. Ein Sprecher für Integration kritisiert: Da der Syrer nicht in der Lage sei, seine 20 Kinder zu versorgen, sei die Entscheidung, dass die restlichen Familienmitglieder nach Dänemark dürfen, nicht richtig. Der Integrationssprecher spricht sich dafür aus, dass die Leistungen für Kindergeld in Dänemark generell gekürzt werden sollten. Erstaunlich ist zudem die Erklärung des Syrers, warum er nicht arbeiten gehen kann: „Ich habe nicht nur psychische, sondern auch körperliche Probleme, ich habe Rückenschmerzen und meine Beine tun weh“, zitiert die dänische Zeitung „Express“.

Die Zeitung „Express“ berichtet zudem, dass der Flüchtling in einem Interview bekannt gab, „dass seine Kinder niemals nicht-Muslime heiraten“ dürfen. Eine klare Haltung zu diesem Familiennachzug hat die Politikerin Marie Krarup von der Dänischen Volkspartei. Sie verlangt nun zumindest einen DNA-Test, ob wirklich alle Kinder von dem Syrer stammen. Sie geht sogar noch einen Schritt weiter und ist dafür, dass nur die Kinder in Dänemark bleiben, die von jener Ehefrau stammen, die bereits im Land ist.