Täter-Opfer-Umkehr nach Schul-Hetze durch grünen Politiker

Nach dem Abbruch des umstrittenen Extremismus-Vortrages des Welser Grün-Politikers Thomas Rammerstorfer an der 8. Klasse des BORG Honauerstraße in Linz, mehren sich jetzt die politischen Angriffe auf den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Roman Haider. Dieser veranlasste den Abbruch des Vortrages durch den Direktor der Schule. Haiders Sohn war als Zuhörer mit dabei und hatte seinen Vater über die aus seiner Sicht untragbaren Aussagen informiert.

Der Vortrag behandelte neben Salafisten, Staatsverweigerern und Grauen Wölfen auch Burschenschaften und die FPÖ. So wurde thematisch eine Verbindung zwischen der demokratisch legitimierten Partei und brutalen Terrororganisationen gezogen. Zudem wurde Burschenschaften mehrfach eine „Nähe zum Rechtsextremismus“ unterstellt. Linksextreme Ausschreitungen und Gruppierungen wurden beim Vortrag offenbar bewusst nicht behandelt. Die Schüler selbst, die zunächst von einem philosophischen Vortrag ausgingen, mussten jeweils drei Euro „Eintrittsgeld“ bezahlen – in Summe 240 Euro für 80 Schüler.

Linksparteien springen für Rammerstorfer in die Bresche

Der Vortragende, der als Finanzreferent der Welser Grünen und auch im Vorstand der „Antifa Wels“ tätig ist, verteidigt seinen Vortrag. Er habe zum Thema Extremismus die FPÖ nur am Rand erwähnt und korrekt dargestellt. Unterstützt wird er dabei vom grünen Nationalratsabgeordneten Harald Walser, der in einer parlamentarischen Anfrage an Unterrichtsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) wissen will, ob der Abbruch gerechtfertigt gewesen sei. Die SPÖ unterstellt Haider „gefährliche Drohungen“, die Grünen gehen sogar noch einen Schritt weiter und sprechen von „Amtsmissbrauch“.

FPÖ sieht Zivilcourage

Für FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner sind die linken Angriffe auf Roman Haider „ein klassischer Fall von Täter-Opfer-Umkehr durch Kriminalisierung des Gegenübers und ein Paradebeispiel, wie auch an Schulen politisch Andersdenkende eingeschüchtert und mundtot gemacht werden.“

„Roman Haider hat ausschließlich seine Pflicht wahrgenommen, eine durch das Schulunterrichtsgesetz verbotene, parteipolitische Einflussnahme zu stoppen. Dafür werden ihm jetzt strafrechtliche Vorwürfe gemacht“, so Haimbuchner. SPÖ und Grüne würden Haider „in einer infamen Art und Weise“ zum Problem machen wollen, um davon abzulenken, dass in Schulen seit Jahrzehnten versucht werde, die FPÖ in ein extremistisches Licht zu stellen. „Wer gegen die politische Beeinflussung unserer Kinder an den Schulen auftritt, so wie das Haider getan hat, ist nicht kriminell, sondern beweist Zivilcourage“, sagt Haimbuchner.