Videoüberwachung in Welser Innenstadt kommt

Die von der FPÖ geforderte Videoüberwachung von Teilen der Welser Innenstadt wird umgesetzt. Konkret wird es drei Standorte in der Welser Innenstadt geben, die überwacht werden. Belegt durch eine intensive Prüfung der Sicherheitsverhältnisse durch die Landespolizeidirektion Oberösterreich werden Kameras am Stadtplatz, am Kaiser-Josef-Platz und in der Pfarrgasse montiert. Die Errichtungskosten werden von der Stadt Wels getragen, der Betrieb der Anlagen erfolgt auf Kosten der Landepolizeidirektion.

„Uns geht es um die Erhöhung der Sicherheit, aber auch darum, dass Gewalt- sowie Drogendelikte, Vandalismus oder Sachbeschädigung aufgeklärt werden können“, betont FPÖ-Vizebürgermeister Andreas Rabl. Studien würden belegen, dass es durch Videoüberwachungen zu einem Sinken der Kriminalität komme. „Die sowohl von der Stadt als auch von der Polizei vollzogene Meinungsänderung ist richtungsweisend für weitere Standorte“, so Rabl. Er will nach einer Evaluierungsphase überlegen, ob auch Teile der Fußgängerzone und der Hafergasse überwacht werden sollen.

Seit 2005 traten die Welser Freiheitlichen dafür ein, in der Welser Innenstadt mittels Videoüberwachung die Sicherheit zu erhöhen. Auch die Bürger haben sich in einer von der Stadt durchgeführten Umfrage für die Überwachung von neuralgischen Plätzen ausgesprochen. Die Realisierung scheiterte bislang allerdings am Widerstand der anderen Parteien.