Wahlauftakt in Wels: Mit der Islamisierung droht der Verlust der Heimat

Mit mehr als 7.000 Besuchern aus ganz Österreich startete die FPÖ am Samstag in der blauen Hochburg Wels ihren Intensivwahlkampf. „Geben wir gemeinsam bis zur Wahl alles, um die FPÖ möglichst stark ins Ziel zu bringen. Nur so können wir eine Fortsetzung von Rot-Schwarz verhindern“, motivierte Bundesparteiobmann HC Strache seine Anhänger. „Wir wollen Herr im eigenen Haus zu bleiben. Unsere Heimat darf uns nicht gestohlen und geraubt werden. Damit wir nicht zur Minderheit im eigenen Land werden.“

„Ich will, dass wir unsere Heimat auch in zehn Jahren noch erkennen. Es ist unsere Pflicht, dass der Staat den Österreichern ein sicheres Leben ermöglicht. Warnungen der FPÖ hat man über zehn Jahre nicht ernst genommen. Vieles wäre uns erspart geblieben – leider ist alles eingetreten“, nannte FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner als Beispiele die unkontrollierte Massenzuwanderung, Parallelgesellschaften, unsichere öffentliche Plätze, die in der Dunkelheit von Frauen gemieden werden. „In welchem Land leben wir heute?“

Österreich in der „Fairness-Krise“

Österreich befinde sich in einer „Fairness-Krise“, attestierten die beiden FPÖ-Politiker. „Wirtschaftsflüchtlingen und Asylanten, die niemals gearbeitet haben und nie ins Sozialsystem eingezahlt haben, wird von SPÖ, ÖVP und Grünen die Mindestsicherung hinterher geworfen. Pensionisten jedoch müssen mit 940 Euro im Durchschnitt auskommen. Die rot-schwarze Regierung hat versagt“, erneuerte Strache die Forderung nach einer Mindestpension von 1.200 Euro.

„Viele, die zu uns nach Österreich gekommen sind – etwa Türken – haben die österreichische Staatsbürgerschaft, manche sogar beide“, sagte Haimbuchner. „Doch ihre Herzen gehören nicht diesem Land, sondern schlagen für den Islam, ihre alte Heimat, für ihre Traditionen, für ihre Kulturen. Das können und wollen wir nicht weiter akzeptieren.“ Diese Problemfelder seien seit Jahren bekannt und wurden von uns aufgezeigt, aber „Kurz und Doskozil tun nun so, als ob sie den Stein der Weisen gefunden hätten“.

SPÖ-Slogan verantwortungslos, seicht und dumm

Die FPÖ habe seit Jahren problematische Entwicklungen aufgezeigt und Lösungen eingefordert. „Politisch gesehen waren wir bereits vor fünfzehn Jahren beim iPhone 8, während SPÖ und ÖVP noch auf der Suche auf dem Festnetzanschluss waren. Dafür haben wir keine Spin-Doktoren wie einen Tal Silberstein oder Alfred Gusenbauer gebraucht. Solche Personen holen sich das, was ihnen Christian Kern zugesteht“, sparte Haimbuchner nicht mit Kritik an den umstrittenen Wahlkampfberatern der Sozialdemokraten. „Ich kenne viele Menschen, die gerne arbeiten oder viel gearbeitet haben, die für auch für den Aufbau dieser Republik gesorgt haben. Ich weiß nicht, ob diese fleißigen Säulen des Staates immer das bekommen, was ihnen zusteht. Ob Arbeiter, Landwirte oder auch Unternehmer.“ Den SPÖ-Slogan „Holen Sie sich, was Ihnen zusteht“ bezeichnete Haimbuchner als „verantwortungslos, seicht und dumm“. Dieser sei ein Aufruf zum Klassenkampf, zum Neid. „Aber offenbar meint man damit auch die illegalen Einwanderer. Die SPÖ hätte dafür sorgen müssen, dass die tüchtigen Menschen bekommen, was ihnen zusteht.“ Arbeit müsse entsprechend geschätzt werden.

Rot und Schwarz nicht bereit für Grenzschutz

Strache und Haimbuchner zeigten auf, dass weder SPÖ noch ÖVP bereit seien, die Grenzen zu schützen. Die EU sei nicht in der Lage, die Außengrenzen zu schützen. Sie sei an der Flüchtlingskrise 2015 gescheitert und nicht gewillt für Sicherheit zu sorgen. „Jeder Wirt wird mehr kontrolliert als die EU-Außengrenze. Wer die EU-Außengrenze nicht schützen will, der wird Christkindlmärkte beschützen müssen“, formulierte es Haimbuchner prägnant.

Impressionen vom Bundeswahlauftakt in Wels:

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