Warum bleiben Alkoholexzesse in Linz erlaubt?

Eine hitzige Diskussion gab es im aktuellen Linzer Gemeinderat. Auf Initiative der Linzer Freiheitlichen war das heftig diskutierte Thema Alkoholkonsum im öffentlichen Raum auf der Tagesordnung gestanden. „Neben der ausufernden Bettlerproblematik gibt es zusätzlich zum Teil besorgniserregende Zustände auf Grund von übermäßigem Alkoholkonsum“, berichtet FPÖ-Bezirksparteiobmann und Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer davon, dass es immer wieder zu Beschimpfungen und Pöbeleien kommt.

Anwohner, Passanten und innerstädtische Gewerbebetriebe beklagen Vermüllung, Lärm und Sachbeschädigung. Vor allem im neuen Schillerpark sowie in den bekannten Problemzonen Hessenpark und Volksgarten sei die Situation nicht mehr tolerierbar. Zu Recht fordern aus Sicht des FPÖ-Politikers Vertreter des Linzer City-Rings und der Wirtschaftskammer von der Politik strengere Regeln. Mit dem nunmehr eingebrachten Dringlichkeitsantrag wollten die Freiheitlichen „einen Beitrag für mehr Lebensqualität in der Linzer Innenstadt leisten.“

Linz darf nicht zu einem Schandfleck verkommen.

„Einzig die FPÖ ortet Handlungsbedarf“, schüttelt Wimmer den Kopf. Fotos belegen, wie rücksichtslos sich gewissen Menschen in unserer Stadt verhalten. „Die Stiegen über dem AEC-Futurelab neben der Donau sind ein beliebter Ort zum Erholen und Entspannen. Heute ist das leider nicht möglich. Die Auswirkungen einer exzessiven Party zieren heute den öffentlichen Platz. Glasscherben, Müll und Dreck müssen nun wieder von den Mitarbeitern der Stadtgärten bzw. Tiefbauamt gesäubert werden!“, ärgert sich Wimmer.