Weil Roma kampieren: Dreck und Fäkalien am Welser Messegelände

Auf dem Welser Messegelände gibt es derzeit wieder massive Probleme mit Roma. 18 Wohnwagengespanne des reisenden Volkes haben sich dort vorübergehend niedergelassen. Das tägliche Geschäft und ihren Unrat hinterlassen die Kampierenden auf dem Parkplatz des Messegeländes und im angrenzenden Volksgarten.

Sowohl die Benützung der extra aufgesperrten beziehungsweise aufgestellten WC-Anlagen und Mülltonnen auch die Entrichtung eines Reinigungsbeitrages seien abgelehnt worden, heißt es seitens der Welser Messe.

Die Freiheitlichen verlangen jetzt das 2014 aufgehobene Kampierverbot wieder in Kraft gesetzt wird. Diesbezüglich werde man sich mit dem Land Oberösterreich in Verbindung setzen. „Das Messegelände ist eine wichtige Visitenkarte der Stadt Wels, da dort regelmäßig gut besuchte Messen und Veranstaltungen stattfinden. Aber auch Spaziergeher sowie Besucher des Welldorado und der Trabrennbahn kommen dort regelmäßig vorbei. Dass es dort nach jedem Stopp von Roma-Gespannen so ungustiös aussieht, ist auf Dauer niemandem zuzumuten und nicht tragbar“, ärgert sich Vizebürgermeister Gerhard Kroiß von der FPÖ.