Weiterhin Rekordarbeitslosigkeit in Österreich

Nach wie vor im Steigen begriffen sind die Zahlen der Arbeitslosen in Österreich. Schulungsteilnehmer nicht herausgerechnet waren Ende April 419.875 Personen ohne Arbeit, um 7,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Österreich, einst Jobmarkt-Musterschüler in der EU, fällt nun sogar hinter Deutschland und Großbritannien auf den dritten Platz zurück.

Überdurchschnittlich stark vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen waren im heurigen April erneut Ausländer (97.940 Menschen). „Vor diesem neuerlichen Plus von 24,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ist die berechtigte Frage zu stellen, wie lange sich das heimische Sozialsystem diese massive Belastung noch leisten kann“, so FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner. Es solle die Möglichkeit geschaffen werden, dass EU-Bürger und Drittstaatsangehörige nach längerer Dauer der Arbeitslosigkeit ausreisen müssen, fordert Haimbuchner.

In Oberösterreich waren mit Ende April 37.979 Menschen ohne Arbeit. Im Vergleich zum April des Vorjahres ein weiterer Anstieg um 4.144 Personen oder 12,2 Prozent. Haimbuchner spricht sich dafür aus, „endlich die Abgabenquote zu senken und die längst überfällige Entbürokratisierung umzusetzen.“ Der FPÖ-Politiker mahnt auch ein Umdenken in der Klima- und Energiepolitik ein: „Offenbar wird der Wirtschafts- und Industriestandort Oberösterreich von stark steigenden Energiekosten und wirtschaftsfeindlichen Klimazielen massiv belastet.“ Aus freiheitlicher Sicht sei es überfällig, die Wirtschaft und somit die Arbeitgeber zu entlasten. Weiterhin aufrecht bleibe auch die Forderung der FPÖ, die Lohnnebenkosten zu senken. „Nur so können bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden“, stellt Haimbuchner fest.