Wels: Besucherrekord bei Neujahrstreffen 2016

Mehr als 7.000 Leute aus ganz Österreich kamen am Samstag nach Wels zum traditionellen Neujahrstreffen der FPÖ mit Bundesparteiobmann HC Strache, Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner und „Hausherr“ Bürgermeister Andreas Rabl.

Der freiheitliche Landeschef der FPÖ Oberösterreich, Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner fand in seiner Rede deutliche Worte zum herrschenden Asylchaos: „Wir haben jede Balance verloren. In Europa löst sich die Schönwetter-EU mit ihrem Euro-Kadaver auf. Die einen versinken im Migranten-Strom, während sich die anderen die Hände reiben. Die einen zahlen, die anderen nehmen.“ Das ewige Schalmaien-Palaver, so Haimbuchner, mache die Demokratie zum Kadaver.

Bundesparteiobmann HC Strache zog Bilanz über die fulminanten Wahlerfolge der Freiheitlichen im vergangenen Jahr im Burgenland, der Steiermark, Oberösterreich und in Wien. Vorherrschendes Thema war bei allen Rednern der große Unmut der Bevölkerung aufgrund der gravierenden Probleme im Land. „SPÖ und ÖVP klammern sich in der Koalition wie zwei Ertrinkende aneinander und daher ist es unsere Pflicht, dass wir bei der anstehenden Wahl des Bundespräsidenten einen geeigneten Kandidaten aufstellen, damit die Bürger eine echte Wahl haben. Wir brauchen einen Schutzpatron der Österreicher“, so Strache.

Völlig verfehlt sei die Politik des abgehalfterten Bundeskanzlers Werner Faymann. „Der Kurs der letzten Monate punkto Massenzuwanderung muss korrigiert werden. Denn wohin das führt, das haben wir leider eindrucksvoll bei den Vorfällen in Köln, aber auch in Salzburg gesehen“, geht Strache zudem auf den Terroranschlag in Paris vom November ein. Zwei der Attentäter, so Strache, hätten zuvor im 10. Wiener Gemeindebezirk gewohnt. Bei einer Favoritner Apotheke hätten die beiden große Mengen von „Unkraut-Ex“ für die Herstellung eines Sprengsatzes gekauft. Aufgrund der großen Menge hätte die Apotheke die Exekutive informiert, was zwar zu einer Telefonüberwachung, aber nicht zu einem Zugriff geführt hätte.

Angesichts dieser Gefahren und Zustände gelte es nun zu handeln, forderte Strache. „Wer straffällig wird, muss abgeschoben werden. Das Boot ist voll, ein Aufnahmestopp überfällig. Und da SPÖ und ÖVP nicht handlungsfähig sind, muss logische Konsequenz sein, dass es rasch Neuwahlen gibt. Wir brauchen eine Regierung, die handelt und garantiert, dass Österreich und Europa eine Festung sind. Eine Festung gegen den Islamismus und Terrorismus.“

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