Westring: Baustart endlich 2018

Der Bau für den Linzer Westring (A 26) kann nach neun Jahren der Umweltverträglichkeitsprüfung im Herbst kommenden Jahres gestartet werden. Das Bundesverwaltungsgericht hat jetzt grünes Licht gegeben. Der Versuch, das Projekt unter dem Deckmantel des Naturschutzes zu verhindern, ist somit gescheitert. Waren zunächst brütende Wanderfalken die Sorge, brachten zuletzt im Juli Naturschützer ein Gutachten zu Bibern ein, die am Donauufer gesichtet worden seien.

Im Oktober kann die europaweite Ausschreibung für die Brücke erfolgen, im Herbst 2018 soll mit dem Bau der Brücke begonnen werden. Die erste Etappe soll für den Verkehr voraussichtlich 2022 frei gegeben werden. Mit der A 26 entsteht eine leistungsfähige Straßenverbindung zwischen der A 7 Mühlkreisautobahn beim Knoten Hummelhof und der B 127 Rohrbacherstraße. Die Strecke ist rund 4,7 Kilometer lang, fast vier Kilometer verlaufen umwelt- und anrainerschonend unterirdisch im Tunnel.

 

Erfreut über das positive Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichtes ist Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FPÖ): „Mit dem Westring erhält Linz endlich eine zusätzliche Donauquerung. Das Projekt wird eindeutig zur Entlastung der Verkehrssituation in Linz beitragen und hat daher eine große Bedeutung für die Wirtschaft und unsere Bürger.“

Und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) zeigt auf, dass die Realisierung des Projektes langfristig auch eine Entlastung für Umwelt und Natur mit sich bringen wird. „Letztlich muss man die Sache auch in ihrer Gesamtheit betrachten. Der Westring wird eine Verkehrsentlastung und somit weniger Staus bringen. Ebenso stärkt der Westring als wichtiges Infrastrukturprojekt den Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Als Naturschutzreferent stehe ich voll hinter der Entscheidung“, so Haimbuchner.