Zahl der Arbeitslosen steigt

Viel Geld nimmt man auch in Oberösterreich in die Hand, um Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten. Allein im laufenden Jahr waren dies satte 240 Millionen Euro. Trotzdem sprechen die Arbeitslosenzahlen eine deutliche Sprache. Im vergangenen Monat November gab es in Österreich 407.000 Beschäftigungslose, in Oberösterreich waren 36.000 Menschen ohne Arbeit. Auch die Zahlen punkto Zuwanderung aus dem Osten auf unseren Arbeitsmarkt liegen auf dem Tisch: Bis Ende September dieses Jahres ist die Zahl der in Österreich arbeitenden Bulgaren und Rumänen von 10.311 auf 39.181 gestiegen.

Für die FPÖ regen all diese Fakten zum Nachdenken an. Landtagsabgeordneter David Schießl übt massive Kritik an der Realitätsverweigerung der politischen Mitbewerber: „Handeln Sie endlich, denn dieses Gesamtproblem trägt eindeutig ihre alleinige Handschrift!“

Nochmals drastisch verschärft wird die Situation durch die Sanktionen gegen Russland. Fällig sei eine Korrektur dieser Linie. „Wir müssen unsere Wirtschaft, unsere Landwirtschaft und den Tourismus schützen. Jeder einzelne Arbeitsplatz, der durch die Sanktionen verloren geht, ist einer zu viel“, spricht sich Schießl dafür aus, die Wirtschaft vor den arbeitsplatzvernichtenden Sanktionen zu schützen.

Und just in diese triste Gesamtsituation gibt es immer wieder die Forderung, den Arbeitsmarkt für Asylwerber zu öffnen. „Das ist für uns absolut tabu. Solange wir diese traurige Rekordarbeitslosigkeit haben, ist es unverantwortlich, den Arbeitsmarkt für Asylanten zu öffnen“, stellt Schießl klar.