Zahl der Verkehrstoten deutlich reduziert

Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl der Verkehrstoten in Oberösterreich von 162 auf 88 nahezu halbiert. Nun soll die Anzahl der Toten durch Aufklärungsmaßnahmen weiter gesenkt werden.

Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) hat sich bis zum Jahr 2022 klare Ziele gesetzt. Minus 25 Prozent bei Toten, minus 20 Prozent bei Verletzten und minus zehn Prozent bei Unfällen wolle man erreichen. Und dies vor allem durch Beratung, Aufklärung und Workshops in Schulen.

Die häufigste Ursache für Verkehrsunfälle in Oberösterreich ist die Ablenkung beim Fahren. 35 Prozent aller Verkehrsunfälle werden dadurch verschuldet. Auch die Verletzung des Vorrangs ist mit 27 Prozent eine Hauptunfallursache. Alkoholbedingte Unfälle haben jedoch abgenommen. Für Landesrat Steinkellner ein Zeichen für erfolgreiche Aufklärungsarbeit.

Speziell mit Workshops in Schulen will Steinkellner einen Rückgang bei Verkehrsunfällen bewirken. „Schon Jugendliche sollen erkennen, wie sich die Aufmerksamkeit zum Beispiel durch Telefonieren am Steuer senkt“, erklärt der freiheitliche Politiker. Weitere Themen sind dabei auch die Beratung der Gemeinden zu den Themen überhöhte Geschwindigkeit und „Gurtenmuffel“, sowie der Umgang mit E-Bikes, deren Höchstgeschwindigkeit besonders von älteren Personen oft unterschätzt wird.