Zentralistische EU ist der falsche Weg

Die Österreicher stehen der EU skeptisch gegenüber. Jeder zweite Österreicher hält die Mitgliedschaft in der Europäischen Union für „nicht besonders“ bzw. „überhaupt nicht wichtig“. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS gut zwei Monate vor der EU-Wahl. Vier von zehn Befragten sind überzeugt, dass der Beitritt Österreichs „eher Nachteile“ gebracht hat. Nur 22 Prozent meinen, dass er „eher Vorteile“ hatte. Als Nachteile werden eine Verteuerung durch den Euro, ein zu starker Einfluss von Brüssel, die steigende Kriminalität und Zuwanderung sowie Zahlungen für finanzschwache Mitgliedsstaaten inklusive der Euro-Rettungsschirme genannt.

Den FPÖ-Landesobmann von Oberösterreich, Manfred Haimbuchner, überrascht dieses Ergebnis nicht: „Die Euro- und Wirtschaftskrise ist längst nicht vorbei. Auch wenn uns das gerne weisgemacht wird. Vielmehr nimmt sie jetzt erst richtig Fahrt auf. Und die Menschen in Österreich wissen das. Sie sind konfrontiert mit der höchsten Arbeitslosigkeit der zweiten Republik und leiden unter den steigenden Lebenserhaltungskosten.“

Die Losung muss sein: Weniger Europa und mehr staatliche Eigenverantwortung.

Das Volk werde von Brüssel und der EU immer mehr seiner Mitsprache und damit seiner Macht beraubt, argumentiert Haimbuchner. Diesen Weg zu den ‚Vereinigten Staaten von Europa würden die Menschen nicht wollen, weil die Demokratie dadurch vollends auf der Strecke bleibe. „Wer für eine Änderung der derzeitigen Europa-Politik ist, muss sein Wahlrecht am 25. Mai aktiv ausüben. Die FPÖ steht in der Europapolitik für ein Europa der Vaterländer und ein Europa der Völker“, ruft Haimbuchner zur aktiven Teilnahme an der EU-Wahl auf.