Zu schön für einen Schleier

Die FPÖ tritt für ein Burka-Verbot in Österreich ein. Damit reagiert sie auf die zunehmenden Auswüchse der Islamisierung Österreichs, während alle anderen Parteien nur die Augen vor der Realität verschließen. In anderen Staaten ist das Burka-Verbot längst im Gespräch oder gar umgesetzt. In Deutschland wird derzeit von Teilen der CDU darüber diskutiert, die vollständige Verschleierung des Körpers zu unterbinden. In Belgien gilt das Verbot seit April 2010, in Spanien seit Juni des gleichen Jahres. Auch in Frankreich ist die Vollverschleierung seit 2011 gesetzlich verboten. Die Burka widerspricht ganz klar den europäischen Grundwerten und der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Dazu kommt, dass sie ein schroffer Gegensatz zu allen Integrationsbemühungen ist. Ein entsprechendes Verbot wäre daher eine integrationsfördernde Maßnahme.

In Österreich soll es zudem aus Sicht der FPÖ ein Kopftuchverbot an öffentlichen Schulen, Universitäten und im öffentlichen Dienst geben. Entsprechende Anträge dazu wurden bereits im Parlament eingebracht. Solche Symbole des radikalen Islamismus haben an öffentlichen Einrichtungen nichts verloren. Außerdem wäre ein Burka- und Kopftuchverbot auch ein wichtiger Schritt gegen die Errichtung von Parallel- und Gegengesellschaften und für die Emanzipierung und Gleichberechtigung der Frauen.

Ein Burka-Verbot hat nichts mit dem Recht auf freie Religionsausübung zu tun. Aus FPÖ-Sicht darf eine (Zwangs-)Verschleierung in unserem Wertesystem keinen Platz haben. Interessantes Detail am Rande: Die Türkei war jahrzehntelang ein laizistischer Staat – Religion und Staat waren klar getrennt. Geändert hat sich dies erst mit Präsident Recep Tayyip Erdogan. Seitdem mehren sich die Frauen, die verschleiert in der Öffentlichkeit zu sehen sind.