Zugfahren für Familien ist teuer

Die ÖBB haben die Familienkarte umgestaltet. Damit kommt es zu deutlichen Verschlechterungen für Familien. Insbesondere Mehrkindfamilien werden mit der neuen „VorteilsCard Family“ benachteiligt. FPÖ-Familiensprecherin Ulrike Wall hat deshalb im oberösterreichischen Landtag einen Antrag eingebracht. Dieser fand auch die Zustimmung der anderen Fraktionen. „Die Schlechterstellung bei Mehrkindfamilien muss korrigiert werden“, lautet die Intention der freiheitlichen Landtagsabgeordneten.

Bislang konnten Eltern mit der „VorteilsCard Familie“, wenn sie mit ihren Kindern unterwegs waren, zum Jahrespreis von 19,90 Euro Bahnfahren – Kinder fuhren generell gratis. Nun darf nur noch ein Erwachsener zum halben Preis unterwegs sein, zwei Kinder dürfen umsonst mitfahren. Für die FPÖ-Familiensprecherin ist es unverständlich, warum jedes weitere Kind weniger förderungswürdig sei und somit der volle Preis ab dem dritten Kind bezahlt werden müsse. „Dieses eigenartige Signal geht in die völlig falsche Richtung“, kritisiert Wall.

„Die ÖBB erhalten vom Steuerzahler Milliarden. Daher sehe ich die Bundesbahnen in der Pflicht, diese Benachteiligung von Familien zurück zu nehmen. ÖVP-Familienreferent Franz Hiesl ist gefordert, mit den Bahn-Verantwortlichen so rasch als möglich das Gespräch zu suchen“, fordert die FPÖ-Familiensprecherin.