Zuwanderung lässt Bevölkerung deutlich steigen

Österreich wächst. Mit 1. Jänner 2016 lebten 8,7 Millionen Menschen in Österreich. Für das Wachstum verantwortlich war fast zur Gänze die Zuwanderung. Vor allem die Flüchtlingsbewegung brachte vergangenes Jahr tausende Syrer und Afghanen in unser Land. Laut Statistik Austria sind nunmehr rund 15 Prozent der in Österreich lebenden Personen ausländische Staatsbürger. An der Spitze stehen Deutsche vor Serben und Türken.

Rund 98 Prozent des gesamten Bevölkerungsanstiegs im Vorjahr war auf die Zuwanderung aus dem Ausland zurückzuführen. Von den rund 1,27 Millionen Personen in Österreich mit ausländischer Staatsbürgerschaft stammte knapp die Hälfte (616.401 Personen bzw. 49 Prozent) aus anderen Staaten der Europäischen Union. Die größte Gruppe bildeten die 176.463 deutschen Staatsangehörigen. Weitere 363.346 Personen waren Angehörige eines seit 2004 zur EU beigetretenen Staates, worunter die 82.949 Rumänen die nennenswerteste Gruppe darstellen. Aus Nicht-EU-Staaten am stärksten repräsentiert sind Serben (116.626 Personen), gefolgt von türkischen (116.026 Personen) und bosnischen Staatsangehörigen (93.973 Personen).

Die mit Abstand größten Wanderungsgewinne ergaben sich bei Staatsangehörigen aus Syrien (+21.903 Personen), Afghanistan (+18.609 Personen) und dem Irak (+10.002 Personen). Bei Rumänen (+8.250 Personen), Ungarn (+7.535 Personen), Deutschen (+6.422 Personen) und Kroaten (+3.218) gab es ebenfalls nennenswerte Zuwächse.

„Es ist zu befürchten, dass auch die großzügigen Sozialleistungen das ihre dazu beitragen, dass unser Land für viele Menschen so attraktiv ist“, lautet das Fazit von FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner.