LAbg. Mag. Lackner zum Schulschwänzen: FPÖ hinterfragt zahnlosen Fünf-Stufen-Plan

Freiheitliche kritisieren Kuschelkurs gegen Schulschwänzer – schriftliche Anfrage an Bildungs-Landesrätin Hummer

„Mit dem neuen Fünf-Stufen-Plan vom Bund versucht man ein Zeichen zu setzen, dass Bildung etwas wert ist – und somit Schulschwänzern zu Leibe rücken“, sagt FPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Mag. Silke Lackner. „Für die FPÖ ist dies der falsche Weg, dieses Modell ist völlig zahnlos! Wie wirksam es sich tatsächlich darstellt, soll eine schriftliche Anfrage der Freiheitlichen an die zuständige Bildungs-Landesrätin Hummer aufzeigen.“

„Es ist unumstritten, dass Schulschwänzern Einhalt geboten werden muss. Der neue Fünf-Stufen-Plan ist allerdings selbst bei Experten umstritten, weil sich das notwendige Prozedere als viel zu lang und zu umständlich darstellt“, weiß Lackner. „Schulschwänzern wird dadurch auch für die Zukunft ein Freibrief ausgestellt.“ Die FPÖ will daher Details wissen: Wie viele Schüler befinden sich derzeit im Fünf-Stufen-Plan? Oder, in wie vielen Fällen wurde festgestellt, dass gesetzte Maßnahmen Wirkung zeigten? Hinterfragenswert ist aber auch, in wie vielen Fällen Meldung wegen Verdachts der Kindswohlgefährdung erstattet werden musste.

„Wir sehen der Beantwortung unserer Anfrage mit großem Interesse entgegen“, sagt Lackner. „Denn hier ist jeglicher Kuschelkurs kontraproduktiv, unseren Kindern wird damit nichts Gutes getan. Die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss wird ohne wirksame Sanktionen sicherlich nicht weniger!“