LAbg. Prim. Dr. Povysil: Universitätsklinikum braucht funktionierendes pathologisches Institut vor Ort

Schwelender monatelanger Konflikt muss endlich gelöst werden – Patientenwohl muss im Mittelpunkt stehen

„Skandalöse und besorgniserregende Zustände im Linzer Allgemeinen Krankenhaus“ – so beschreiben aktuelle Medien die Situation im AKH: Bekanntlich sind Gewebeproben von sechs Frauen auf dem Postweg nach Deutschland verschwunden, wo sie analysiert werden sollten. „Doch nicht nur diese Thematik bedarf einer dringenden Lösung, generell braucht ein Universitätsklinikum ein funktionierendes pathologisches Institut vor Ort“, kritisiert FPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Prim. Dr. Brigitte Povysil.

Der seit Monaten schwelende Konflikt in Oberösterreichs größtem Spital erfordert eine umgehende Lösung. „Es benötigt eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Verantwortungsträger, um die Situation in den Griff zu bekommen“, so Povysil. Die FPÖ schließt sich der Forderung der Österreichischen Gesellschaft für Pathologie an. Diese besagt, dass im AKH Linz wieder ein funktionierender Betrieb etabliert werden muss. Es sei unbestritten, dass eine kompetente und qualitätsvolle Arbeit durch Fachärzte der Pathologie nur vor Ort mit der Möglichkeit zur engen Kommunikation mit den behandelnden Ärzten die besten Ergebnisse für die Patienten bringe.“

„Damit es zu einer raschen Umsetzung kommt, unterstützen die Freiheitlichen die Forderung der Österreichischen Gesellschaft für Pathologie nach einem Gipfel mit allen Verantwortlichen“, sagt Povysil. „Es geht hier schließlich um die Diagnose und Behandlung oft schwerkranker Menschen, deren Gesundwerden das oberste Ziel sein muss. Zudem darf der Ruf des neuen Universitätsklinikums in Linz nicht durch derartige Missstände schon im Vorhinein geschädigt werden.“