Linz: Weiterhin Probleme mit „Alk-Pöbeleien“

Die Linzer Innenstadt leidet unter „Alk-Pöbeleien“. Vertreter der Wirtschaftskammer und des Linzer City-Rings zeichnen ein Bild, das den Handlungsbedarf gegen die Alkoholproblematik untermauert. Konkret kommt es immer wieder wegen zu übermäßigem Alkoholkonsum zu Vermüllung, Lärm, Sachbeschädigungen und Pöbeleien. Am Montag tagte deshalb der Sicherheitsausschuss der Stadt Linz.

FPÖ-Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer tritt dafür ein, dass diese Auswüchse ein Ende haben: „In anderen Städten wie etwa Graz, Salzburg oder Innsbruck gibt es bereits ein Alkoholverbot oder hat der Gemeinderat dessen Ausweitung beschlossen.“ In Linz würden SPÖ, Grüne und sogar die ÖVP nach wie vor auf der Bremse stehen. „Wir bleiben dabei: Man muss das Problem bekämpfen, bevor es entsteht. Warum soll die Polizei bei einer Sachbeschädigung oder Rauferei einschreiten müssen, wenn wir übermäßigen Alkoholkonsum gleich verhindern können?“, fragt sich Wimmer. Der neue „Punk-Paragraph“ komme erst zur Anwendung, wenn Menschen belästigt würden. Mit einem (teilweisen) Alkoholverbot könne bereits präventiv eine Wirkung erzielt werden. „Auf der Landstraße muss niemand am Boden sitzen und Bier, Wein oder Schnaps trinken“, so Wimmer.