LR Dr. Haimbuchner: Nein zum SPÖ-Modell der Wohnbauanleihe

Keine Fortsetzung der sozialistischen Schuldenpolitik – Noch immer keine realistischen Konditionen für die Länder beim Wohnbaupaket 

Ein „klares Nein“ kommt von FPÖ-Landesparteiobmann, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner zur erneut von SP-Landesvorsitzenden Entholzer geforderten Wohnbauanleihe in Höhe von 100 Millionen Euro. „Statt hier den Weg der Schuldenpolitik der vergangenen Jahre weiter zu beschreiten, wäre es wesentlich sinnvoller, wenn sich Landeshauptmann-Stellvertreter Entholzer bei seinen Genossen in Wien dafür stark macht, dass die Bundesländer endlich die Mittel aus dem Wohnbaupaket zu annehmbaren Konditionen lukrieren können. Als Wohnbaureferent bin ich weiterhin dafür, dass wir mit Baumaßnahmen die Konjunktur ankurbeln und wichtige Arbeitsplätze sichern und schaffen. Jede zusätzliche Wohneinheit, die wir schaffen können, bringt den Bürgern näher zu unserem Ziel, Wohnen leistbarer zu machen. Jede zusätzliche Wohnung, die wir errichten können, sorgt dafür, dass sich die Baukräne in unserem Land weiter bewegen und der Rekordarbeitslosigkeit entgegen gewirkt werden kann.“

„Offenbar fehlt der SPÖ in Sachen Wohnbau nach wie vor ein realistisches Konzept“, erinnert Haimbuchner daran, dass es lange die Forderung der Genossen war, das „Salzburger Modell“ auch in Oberösterreich zu realisieren. „Dass dieses Modell in unserem Nachbarbundesland in einer Katastrophe scheiterte, ist hinlänglich bekannt. Und die nunmehrige Forderung nach Wohnbauanleihen ist nichts anderes als neue Schulden zu Lasten künftiger Generationen.“ Der FP-Landesparteiobmann ortet bei der Wohnbauanleihe nicht nur die Frage nach der Sicherheit der Finanzierung. Auch die Laufzeit könnte ein Problem sein.

„Würde die Bundesregierung die notwendigen und vor der Nationalratswahl zugesagten Mittel aus dem Wohnbaupaket mit realistischen Modalitäten frei geben, dann würde sich zudem die leidige Diskussion erübrigen.  Ich hoffe, dass die Stimme der SPÖ OÖ in der Wiener Löwelstraße gewichtig genug ist, dass diese unendliche Geschichte im Interesse der Arbeitnehmer und der Baufirmen und letztendlich der Wohnungssuchenden rasch zu einem positiven Abschluss kommt“, schloss Haimbuchner.