Nur knapp jede zweite Deutsch- beziehungsweise Integrationsprüfung auf den Niveaus A2 und B1 wird in Österreich positiv abgeschlossen, das geht aus einer aktuellen Anfragebeantwortung von ÖVP-Integrationsministerin hervor. Gleichzeitig ist die Erfolgsquote zuletzt weiter gesunken. Für Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesparteiobmann der Freiheitlichen Partei Oberösterreich, Dr. Manfred Haimbuchner, sind die aktuellen Zahlen ein weiterer Beleg dafür, dass die Integrationspolitik der vergangenen Jahre gescheitert ist.
„Diese Zahlen sind ein weiteres Alarmsignal für das Scheitern der österreichischen Integrationspolitik. Wer seit Jahren von gelungener Integration spricht, muss sich fragen, warum nicht einmal jede zweite Integrationsprüfung erfolgreich abgeschlossen wird. Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Wer dauerhaft in Österreich leben will, muss bereit sein, Deutsch zu lernen, unsere Werte zu respektieren und seinen Beitrag zu leisten.“
Tausende Kursabbrüche geben Anlass zur Sorge
Besonders kritisch bewertet Haimbuchner die rückläufigen Erfolgsquoten und die hohe Zahl vorzeitig abgebrochener Deutschkurse.
„Integration ist eine Bringschuld. Wer diese Schuld nicht begleichen möchte, muss mit Konsequenzen rechnen. Das beginnt bei Kürzungen von Sozialleistungen und endet bei der Abschiebung“, so Haimbuchner.
Klare Regeln statt Schönfärberei
Für die Freiheitliche Partei Oberösterreich braucht es eine ehrliche Diskussion über die Herausforderungen im Integrationsbereich sowie eine konsequente Umsetzung bestehender Regeln.
„Integration kostet dem österreichischen Steuerzahler Unmengen an Geld. Ein Verweigern der Integration ist ein Schlag ins Gesicht für eben genau diese Steuerzahler. Warum die Bundesregierung dabei einfach zusieht, weiß nur sie selbst“, kritisiert Haimbuchner.
Handlungsbedarf bleibt groß
Aus Sicht Haimbuchners machen die aktuellen Zahlen deutlich, dass die Bundesregierung im Integrationsbereich dringend gegensteuern muss. Wer die Integrationsprobleme weiterhin kleinrede und die Zuwanderung nicht konsequent begrenze beziehungsweise stoppe, dürfe sich über sinkende Erfolgsquoten und zunehmende Herausforderungen nicht wundern.