FPÖ-Gruber und AUF-Gruber: OÖ einig gegen Polizei-Sparmodell – Karner beharrt auf Irrweg

Oberösterreich hat parteiübergreifend klar gesprochen: Wer bei der Polizei an Dienstzeit und Einkommen spart, gefährdet Sicherheit und missachtet jene, die täglich für unseren Schutz den Kopf hinhalten.  „Der Oberösterreichische Landtag hat am 21. Mai 2026 einstimmig ein gemeinsames Zeichen gegen das geplante neue Dienstzeitmodell bei der Polizei gesetzt. Die Botschaft ist klar: Unsere Polizisten brauchen faire Dienstzeiten, verlässliche Einkommen und echten Rückhalt“, so der FPÖ-Landesparteisekretär und Sicherheitssprecher LAbg. Michael Gruber.

„Innenminister Gerhard Karner beharrt aber in seiner Antwort auf die Resolution aus Oberösterreich weiter auf seinem Irrweg. Ein Modell, das in der Praxis weniger Überstunden, Einschnitte bei Zulagen und damit spürbare Einkommensverluste bringen kann, wird als Fortschritt verkauft. Das ist der falsche Weg“, so Gruber weiter.  Zahlreiche Gespräche mit Bediensteten zeigen ein klares Bild: Die Sorgen sind real. Es geht nicht um theoretische Rechenmodelle, sondern um Menschen, die nachts, an Wochenenden und Feiertagen für Sicherheit sorgen. Die Vorsitzende der Personalvertretung AUF-Oberösterreich, Martina Gruber erklärt: „Unsere Polizisten verdienen Respekt, Rückhalt und faire Bezahlung. Sie schützen Familien, Kinder, ältere Menschen und unsere Heimat. Wer ihren täglichen Einsatz mit Kürzungen beantwortet, setzt ein völlig falsches Zeichen.“

FPÖ und AUF Oberösterreich fordern daher den Innenminister auf, den einstimmigen Beschluss des OÖ Landtags ernst zu nehmen. Es darf keine Einkommensverluste und keine Verschlechterungen bei Zulagen, Wochenenddiensten oder Ruhezeiten geben. Sicherheit statt Sparpolitik: Wer unsere Heimat schützen will, muss jene stärken, die täglich für sie im Einsatz stehen.