Um die Mobilität und Lebensqualität im ländlichen Raum auch 2026 zu sichern, stellt das Infrastrukturressort des Landes Oberösterreich 18,03 Millionen Euro für die regionalen Wegeerhaltungsverbände bereit. Insgesamt fließen damit über 35,3 Millionen Euro in die Instandhaltung des oberösterreichischen Güter- und Wegenetzes.
„Ein gut ausgebautes und gepflegtes Güterwegenetz ist die Lebensader für unsere Regionen. Es sichert nicht nur die Zufahrt zu landwirtschaftlichen Betrieben und Wohnhäusern, sondern ist auch die Basis für eine funktionierende Infrastruktur im ländlichen Raum“, betont Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner.
Die Finanzierung erfolgt trotz zehnprozentiger Kreditsperre und setzt auf eine vorausschauende, krisenfeste Budgetierung. Gemeinsam mit den Gemeinden, die rund 17,3 Millionen Euro beitragen, wird die Sicherheit und Befahrbarkeit der regionalen Wege langfristig abgesichert.
„Durch die exzellente Zusammenarbeit in den Gemeindeverbänden stellen wir sicher, dass die Mittel punktgenau dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden – direkt vor der Haustür der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher“, so Steinkellner.
Die Verteilung der Landesmittel im Detail:
- WEV Eisenwurzen: 3.850.000 Euro für die Bezirke Steyr-Land, Kirchdorf/Kr. und Linz-Land.
- WEV Unteres Mühlviertel: 3.820.000 Euro für die Bezirke Freistadt und Perg.
- WEV Oberes Mühlviertel: 3.250.000 Euro für die Bezirke Rohrbach und Urfahr-Umgebung.
- WEV Alpenvorland: 2.800.000 Euro für die Bezirke Braunau am Inn, Gmunden und Vöcklabruck.
- WEV Innviertel: 2.630.000 Euro für die Bezirke Ried im Innkreis und Schärding.
- WEV Hausruckviertel: 1.682.000 Euro für die Bezirke Eferding, Grieskirchen und Wels-Land.