Regional-Stadtbahn: Steinkellner sieht TramTrain als Meilenstein für Oberösterreichs Mobilität

LR Mag. Günther Steinkellner mit dem neuen TramTrain

Mit der Präsentation des ersten TramTrain-Fahrzeugs in Eferding sieht Mobilitätslandesrat Günther Steinkellner einen entscheidenden Schritt für die Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Oberösterreich erreicht. Bei dem Termin in der Bahnwerkstätte Eferding stand für ihn vor allem die Signalwirkung des Projekts im Mittelpunkt: Der neue TramTrain soll Stadt und Region enger verbinden und das Regional-Stadtbahn-Projekt sichtbar Realität werden lassen.

Steinkellner bezeichnete die Ankunft des Fahrzeugs als „zentralen Meilenstein“ für das Gesamtprojekt: „Die Ankunft des ersten TramTrains markiert einen zentralen Meilenstein für das Regional-Stadtbahn-Projekt und für die Mobilität in Oberösterreich insgesamt.“ Zugleich betonte der Mobilitäts-Landesrat den technologischen und verkehrspolitischen Anspruch des Vorhabens: „Mit diesem Fahrzeug bringen wir modernste Technik auf die Schiene und schaffen eine attraktive, barrierefreie und nachhaltige Alternative für den Öffentlichen Verkehr in Oberösterreich.“ Für den Landesrat ist der neue TramTrain mehr als nur ein neues Fahrzeug. Er versteht ihn als sichtbaren Beweis dafür, dass ein seit Jahren vorbereitetes Mobilitätsprojekt nun in eine konkrete Umsetzungsphase eintritt. „Was 2020 als gemeinsames Vorhaben mehrerer Verkehrsunternehmen begann, nimmt nun auch in Oberösterreich konkrete Gestalt an“, sagte Steinkellner. Gleichzeitig unterstrich er die politische Dimension des Projekts und ergänzte, es zeige, „wie wichtig mutige Entscheidungen und konsequente Umsetzungsschritte für die Zukunft der Mobilität in Oberösterreich sind.“

Tatsächlich markiert die Präsentation in Eferding den Beginn einer intensiven Testphase. Laut Unterlage wurden für Oberösterreich im Rahmen des internationalen Beschaffungskonsortiums 20 TramTrain-Fahrzeuge bestellt, zusätzlich besteht eine Option auf weitere 50 Fahrzeuge für das Regional-Stadtbahn-Linz-Projekt. Die ersten Fahrzeuge sollen zunächst auf der Linzer Lokalbahn eingesetzt werden; bei positivem Testverlauf ist eine fahrplanmäßige Jungfernfahrt spätestens 2027 vorgesehen.

Steinkellners Aussagen zeigen klar, worauf er den Schwerpunkt legt: auf Modernisierung, Barrierefreiheit und eine bessere Verbindung zwischen Ballungsräumen und Umland. Der TramTrain ist als Zweisystem-Fahrzeug konzipiert und kann sowohl im Straßenbahn- als auch im Eisenbahnbereich eingesetzt werden. Genau diese Flexibilität macht das Projekt für die künftige Verkehrsplanung so bedeutend. Die Fahrzeuge sind barrierefrei, bieten 94 Sitzplätze und 134 Stehplätze und sind für umsteigefreie Verbindungen zwischen Stadtzentrum und Region ausgelegt.

Die Regional-Stadtbahn ist für Steinkellner ein Zukunftsprojekt „Nicht nur Infrastruktur, sondern auch Lebensqualität und Standortpolitik schwingen dabei mit“, so Steinkellner bei der Präsentation des ersten TramTrain „als Symbol für einen öffentlichen Verkehr, der moderner, komfortabler und alltagstauglicher werden soll. Oberösterreich spricht nicht nur über neue Mobilität, sondern wir bringen sie nun Schritt für Schritt auf die Schiene.“