Kraftpaket für den ländlichen Raum: 18 Millionen Euro für Oberösterreichs Wegenetz

Ein starkes und verlässliches Wegenetz ist die Grundlage für Lebensqualität, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Stärke im ländlichen Raum. Gerade in Oberösterreich übernehmen Güterwege eine zentrale Funktion: Sie sichern die Erreichbarkeit von landwirtschaftlichen Betrieben, Wohnhäusern und regionalen Unternehmen und sind unverzichtbar für Einsatzorganisationen, Schülertransporte und die tägliche Versorgung. Damit diese Infrastruktur auch künftig zuverlässig und sicher befahrbar bleibt, stellt das Infrastrukturressort für 2026 erneut umfassende Mittel bereit.

Insgesamt sind für die sechs regionalen Wegeerhaltungsverbände (WEV) Investitionen von 35,36 Millionen Euro für Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen vorgesehen. Aus dem Landesbudget stammen davon 18,03 Millionen Euro. Die Planung erfolgt vorausschauend und solide, mit klarem Fokus auf Verkehrssicherheit, Nachhaltigkeit und langfristige Qualitätssicherung. Durch rechtzeitige Sanierungen werden größere Schäden vermieden und die Substanz der Wege dauerhaft gesichert.

„Ein gut ausgebautes und gepflegtes Güterwegenetz ist die Lebensader unserer Regionen. Es garantiert die Zufahrt zu Betrieben und Wohnhäusern und bildet die Basis für eine funktionierende Infrastruktur. Mit diesen Investitionen stärken wir gezielt den ländlichen Raum“, betont Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.

Die Verteilung der Landesmittel erfolgt regional ausgewogen: Der WEV Eisenwurzen erhält 3,85 Millionen Euro, der WEV Unteres Mühlviertel 3,82 Millionen Euro und der WEV Oberes Mühlviertel 3,25 Millionen Euro. Für den WEV Alpenvorland stehen 2,8 Millionen Euro zur Verfügung, der WEV Innviertel erhält 2,63 Millionen Euro und der WEV Hausruckviertel 1,68 Millionen Euro.

Ermöglicht wird dieses Investitionspaket durch die enge Partnerschaft zwischen Land und Gemeinden. Die verbandsangehörigen Gemeinden tragen zusätzlich rund 17,32 Millionen Euro bei. Damit können notwendige Maßnahmen rasch umgesetzt, die Verkehrssicherheit erhöht und die regionale Wertschöpfung gestärkt werden.

Ziel ist es, Sicherheit, Befahrbarkeit und Werterhaltung der ländlichen Verkehrswege langfristig auf hohem Niveau zu sichern. So bleibt das oberösterreichische Güterwegenetz auch in Zukunft ein starkes Rückgrat für Arbeit, Wohnen und regionale Entwicklung.