Betreuungszeiten aufwerten – hart erkämpfte Frauenrechte schützen
Anlässlich des Internationalen Frauentages am Sonntag betonen Frauensprecherin der FPÖ, NAbg. Rosa Ecker und die Frauensprecherin der FPÖ Oberösterreich, 2. LT-Präsidentin Sabine Binder, dass Frauenrechte konsequent geschützt und gesellschaftliche Leistungen von Frauen stärker anerkannt werden müssen. Besonders im Fokus stehen dabei die Aufwertung von Betreuungszeiten sowie der Schutz der hart erkämpften Frauenrechte. „Diese Rechte sind nicht verhandelbar. Sie gelten für alle Frauen in Österreich – unabhängig von kulturellen oder religiösen Hintergründen“, stellt FPÖ-Frauensprecherin Rosa Ecker klar. Gerade am Internationalen Frauentag müsse daran erinnert werden, dass Gleichberechtigung nicht relativiert werden dürfe. „Jedes Jahr am 8. März wird auf die realen Herausforderungen für Frauen aufmerksam gemacht. Wir müssen endlich eine Frauenpolitik umsetzen, die Frauen im Alltag stärkt und ihre Leistungen sichtbar macht.“****
Ecker betont, dass Frauenrechte auch durch gesellschaftliche Entwicklungen unter Druck geraten können. „Es darf keine kulturellen Ausreden geben, wenn Frauenrechte eingeschränkt oder missachtet werden. Wer in Österreich lebt, muss unsere Werte und die Gleichstellung von Mann und Frau respektieren“, sieht Ecker die Frauen und deren Rechte durch Migration bedroht. „Keinesfalls darf es zu einem Zurückdrängen von Frauenrechten in unserem Land kommen“, nennen die beiden freiheitlichen Politikerinnen konkrete Beispiele: „Wir haben auch in unserem Land viele Frauen, die von der Genitalverstümmelung betroffen sind. Und die Zahlen belegen deutlich: Mit der Migrationswelle 2015 kam auch ein hohes Maß an gewaltbereiten Männern nach Österreich. Immerhin hatten laut Erhebungen bei Morden an Frauen zwischen 2016 und 2020 42 Prozent der Täter Migrationshintergrund.“
Mutterschaft, Familien- und Pflegebetreuung wirken sich noch immer negativ im Alter aus
Ein zentrales Anliegen der freiheitlichen Frauenpolitik sei zudem die bessere Anerkennung von Betreuungsleistungen. Viele Frauen übernehmen nach wie vor einen Großteil der Kindererziehung oder pflegen Angehörige – oft mit langfristigen finanziellen Nachteilen. „Frauen dürfen aufgrund ihrer Mutterschaft oder Pflegearbeit nicht bis zur Pension finanziell benachteiligt sein. Wer Kinder erzieht oder Angehörige betreut, leistet einen enormen Beitrag für unsere Gesellschaft und entlastet gleichzeitig den Staat“, betont Ecker. Betreuungszeiten müssten daher im Pensionssystem stärker aufgewertet werden. Auch Binder fordert eine stärkere gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung dieser Leistungen. „Familienarbeit, Kindererziehung und Pflege sind keine Randthemen, sondern zentrale Säulen unserer Gesellschaft. Diese Arbeit verdient Respekt, Anerkennung und eine faire Absicherung im Alter“, erklärt Binder.
Begriff „Feministin“ negativ besetzt
Angesichts des Umstands, dass die Geburtenzahlen weiter sinken, schlägt Ecker zudem eine Kampagne vor, „um Männer und Frauen zur Familiengründung zu motivieren.“ Ecker und Binder bekräftigten zudem, dass sie Anhängerinnen eines traditionellen Familienbilds – in unserer Gesellschaft am meisten verankert – seien: „Das bedeutet – ein Mann und eine Frau, die Kinder bekommen, das bietet auch Unterstützung für die ältere, aber auch die jüngere Generation.“ Negativ besetzt sei für sie, Ecker zudem der Begriff „Feministin“. Beide Frauenpolitikerinnen stimmen überein, „dass es vielmehr darum geht, sich für Frauen einzusetzen. Für jene, die die Alltagskämpfe austragen – etwa hinsichtlich der nicht passenden Arbeitsbedingungen oder aber wegen mangelnder Kinderbetreuung.“
Abschließend bekräftigten Ecker und Binder die Wichtigkeit der Wahlfreiheit für Familien. „Jede Familie muss selbst entscheiden können, wie sie Kinderbetreuung organisiert – ob zuhause oder durch externe Betreuung. Politik darf hier keine ideologischen Zwangsmodelle vorgeben.“ (schluss) bgt