FPÖ-Haimbuchner: Bablers Besuch in Linz sollte Warnsignal für Wirtschaft sein

„Wenn Babler und die SPÖ über Fachkräfte diskutieren, sollte man hellhörig werden“ 

Linz, 2026-02-26 (fpd Nr. 17) – Der heutige Besuch von Andreas Babler in Linz soll sich dem Vernehmen nach dem Thema Fachkräfte und Qualifikation für die Arbeitswelt widmen. Der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner nimmt dazu in einer Pressemitteilung Stellung: „Das Thema Fachkräfte und Qualifikation ist tatsächlich so wichtig, dass es jeden politischen Verantwortungsträger in Oberösterreich beschäftigt. Babler bringt dazu vermutlich den Blick von außen auf dieses Thema ein.“ Wenn die SPÖ das Thema Fachkräfte in den Mund nehme, wecke das natürlich stets Erinnerungen an die gefährlichen Beschwichtigungsversuche rund um die Flüchtlingskrise 2015, dennoch glaube er, Haimbuchner, „dass heute auch die SPÖ erkannt hat, dass der österreichische Arbeiter auch zukünftig im Mittelpunkt des Produktionsprozesses steht und nicht der syrische oder afghanische Intensivtäter“, so Haimbuchner weiter. *****

Die Mehrheit der österreichischen Arbeiterschaft ist gewerkschaftlich gut organisiert und wählt besonders in Oberösterreich zu einem überwiegenden Teil die FPÖ. Das seien zwei Parameter, die man ernst nehme und die sowohl der FPÖ als Arbeits- und Wirtschaftspartei, aber auch die Gewerkschaft in Verantwortung bringe.  Haimbuchner: „Arbeitnehmer erwarten Lösungen von der Gewerkschaft als Lohnverhandler und überparteiliche politische Vertretung und von der FPÖ als politische Kraft für die richtigen Rahmenbedingungen.“ Eine Situation, die Andreas Babler fairerweise auch kennen solle, denn das Klientel eines Reinhold Binders in Oberösterreich fühle sich mit Sicherheit nicht von Babler vertreten. „Babler hat sich seit Regierungsbeginn leider völlig als Karikatur eines Politikers entlarvt, der wie ein schlechter Laienschauspieler ein paar Begriffe aus seiner linksextremen Jugend mit Neid, auf jeden der fleißig ist, vereint. Der Klassenkampf aus der Mottenkiste ist schlecht, aber zum Glück nur gespielt. Babler ist letztlich ein unpolitischer Mensch, der hauptberuflich die Rolle eines Arbeiterführers spielt“, zieht Haimbuchner humorvoll ein Resümee über den Gast aus Traiskirchen. „Ich kann den Arbeitnehmern und auch der Gewerkschaft garantieren, dass die Löhne am Lohnzettel und auch real, bemessen an Kaufkraft, wieder steigen werden, wenn die FPÖ regiert! Durch Senkung der Lohnnebenkosten, Steuersenkungen, Abschaffung der CO 2- Steuer und durch eine Neuausrichtung im Gesundheitssystem, mit mehr Leistung für die Beitragszahler.“

Sozialistisches Unverständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge ist bekannte alte Sowjetschule

Haimbuchner weiter: „Während Babler mit neuen Steuern auf Vermögen und Erbschaften die Industrie kaputtschlagen will, werden wir Freiheitliche durch ein Ende der staatlichen Geldverschwendung das Leben der Arbeitnehmer leistbarer und wirtschaftlich sicherer machen. Schluss mit Migrantenförderungen aus dem Sportbudget, Schluss mit Geldgeschenken für linksextreme NGOs. Das, was Babler mit dem Geld in seinen Verantwortungsbereichen machte und macht, sollte längst nicht mehr nur vom Wähler beurteilt werden.“

Das tiefe Unverständnis der SPÖ für wirtschaftliche Zusammenhänge und ihre Tendenz dazu, die Wahrheit bewusst zu verdrehen, sei zwar bekannte alte Sowjetschule, bedarf dennoch ab und an der Richtigstellung und des Verweises: Den wiederholten Behauptungen Oberösterreich etwa hole Wohnbaugelder beim Bund nicht ab, sei einfach zu entgegnen. „Nicht umsonst wurde das Wohnbaupaket der Bundesregierung kritisiert, weil es nur jene belohnt, die im Bereich geförderter Wohnbau säumig waren. Oberösterreich ist in dem neuen Förderpaket schlicht nicht förderwürdig, weil es Dank freiheitlicher Wohnbaupolitik seit über zehn Jahren Spitzenreiter im Bereich geförderter Wohnbau ist. Oberösterreichische Steuerzahler fördern alle anderen Bundesländer. Das ist aber kein Problem des oberösterreichischen Wohnbaus, sondern des Finanzzentralismus in Österreich“, hebt Haimbuchner hervor, „dass die Liste der Geldempfänger aus dem Wohnbaupaket des Bundes eine Liste der Versäumnisse in der Wohnbaupolitik ist. Dass Oberösterreich auf dieser Liste nicht zu finden ist bestätigt letztlich unsere Arbeit.“

Oberösterreich habe Dank seiner Struktur und einer stabilen Landespolitik das Glück und manchmal auch das Nachsehen, das Nettozahler in Systemen nun einmal haben, egal ob das die EU, die Sozialversicherung oder das Wohnbaupaket des Bundes seien. „Dafür aber haben wir in Oberösterreich enormes Potential, echte Fachkräfte, Unternehmen mit Zukunft und eine Landespolitik mit starker freiheitlicher Handschrift, die das alles auch in Zukunft sichert, gemeinsam mit den Arbeitnehmern, als größter Wählergruppe, die sich uns anvertraut hat“, so der freiheitliche Landesparteiobmann abschließend.