Symbolische Selbstjustiz und Männerhass sind keine Frauenpolitik – Frauen brauchen konkrete Entlastung statt ideologischer Spaltungsrituale
Für scharfe Kritik sorgt ein Frauenball – mittlerweile das dritte „Sister*hood“-Event nur für Frauen im Schlachthof Wels. Bei diesem Ball sind Männer kategorisch ausgeschlossen. Und als Mitternachtseinlage wurde symbolisch als Höhepunkt eine männliche Puppe verbrannt. Für die Frauensprecherin des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Rosa Ecker, MBA und ebenso für die Frauensprecherin der FPÖ Oberösterreich, 2. LT-Präsidentin Sabine Binder „ein trauriger Höhepunkt eines links-feministischen Spaltungszirkus.“
Die beiden FPÖ-Frauensprecherinnen gehen noch ein Schritt weiter: „Was für ein völlig absurdes Signal sendet diese Veranstaltung aus? Während hunderttausende Frauen in Österreich unter Teuerung, fehlenden Kinderbetreuungsplätzen und der Belastung durch Pflegearbeit leiden, veranstaltet ein selbsternanntes Kollektiv ein ideologisches Spektakel, das Männer pauschal zum Feindbild erklärt. Das ist nicht nur geschmacklos, sondern eine Verhöhnung all jener Frauen, die sich echte Unterstützung im Alltag erwarten“, kritisieren Ecker und Binder.
Besonders verstörend sei die Mitternachtseinlage, bei der eine männliche Puppe mit dem Namen „Jeffrey“ – in Anspielung auf Jeffrey Epstein – symbolisch verbrannt wurde. „Hier wird Gewalt als Showelement inszeniert und gleichzeitig der Rechtsstaat mit Füßen getreten. Schwerste Verbrechen wie im Fall Epstein brauchen lückenlose Aufklärung und die volle Härte des Gesetzes – keine geschmacklosen Selbstjustiz-Inszenierungen auf einer Ballbühne. Das ist eine Beleidigung für die echten Opfer solcher Verbrechen“, so die beiden FPÖ-Frauensprecherinnen. Für Ecker und Binder zeigt diese Veranstaltung exemplarisch, wohin ein radikalisierter Aktivismus führt: weg von Lösungen, hin zu ideologischer Spaltung. „Frauenpolitik braucht Lösungen – keine Feindbilder und keine provokanten Symbolaktionen. Männer sind nicht unsere Gegner, sondern Partner, Väter, Söhne und Kollegen. Wer die halbe Gesellschaft pauschal zum Problem erklärt, betreibt keine Frauenpolitik, sondern ideologische Polarisierung.“
Die FPÖ setze stattdessen auf konkrete Maßnahmen, die Frauen im Alltag tatsächlich helfen: leistbare und flexible Kinderbetreuung, echte finanzielle Absicherung für pflegende Angehörige, wirksamen Schutz vor Gewalt durch konsequentes Vorgehen gegen Täter sowie weniger Bürokratie für Familien. „Das sind die Themen, die Frauen wirklich betreffen – nicht symbolische Feindbilder auf einer Ballveranstaltung“, so Ecker. Abschließend halten Ecker und Binder fest: „Eine Puppe anzuzünden löst kein einziges Problem. Es senkt keine Miete, schafft keinen Kinderbetreuungsplatz und entlastet keine pflegende Angehörige. Männer sind Verbündete und keine Feindbilder. Frauenpolitik braucht Verantwortung, Respekt und konkrete Lösungen – keine ideologischen Grabenkämpfe auf dem Rücken der Frauen.“