Birgit Kelle zu Gast zum Thema Familien im Fokus: Was unsere Gesellschaft zusammenhält
Reges Interesse gab es beim gesellschaftspolitischen Abend mit FPÖ-Landesparteiobmann, Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und der Publizistin Birgit Kelle, die einen Vortrag über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und deren Auswirkungen hielt. Die Obfrau des Freiheitlichen Familienverbandes Oberösterreich, 2. LT-Präsidentin Sabine Binder hatte dazu eingeladen sich mit den hochaktuellen familienpolitischen Fragen auseinanderzusetzen, was unsere Gesellschaft zusammenhält. „Welche Bedeutung haben Familie, Eltern und Kinder in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen? Und welche Herausforderungen kommen auf Familien in Zukunft zu?“, hob Binder hervor, dass im Mittelpunkt der Veranstaltung die Familie als zentraler Ort von Geborgenheit, Verantwortung und Zusammenhalt stehe: „Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Werte und Rollenbilder intensiv diskutiert werden, soll die Veranstaltung Raum für klare Worte, neue Perspektiven und eine offene Diskussion bieten.“
„Die Familie ist das Fundament unserer Gesellschaft. Auch wenn wir aktuell eine Zeitenwende erleben, in der vieles in Frage gestellt wird, ist und bleibt die Familie unser Anker“, rückte Haimbuchner die langfristige Bedeutung der Familie für Gesellschaft und kommende Generationen in den Mittelpunkt.
Familien stärken und finanziell entlasten
Für den oberösterreichischen Familienreferenten steht insbesondere die Schaffung von Rahmenbedingungen im Vordergrund, die Familien stärken und ihnen ermöglichen, ihr Familienleben entsprechend den eigenen Vorstellungen zu gestalten. „Mein oberstes Ziel als Familienreferent ist, unsere Familien zu fördern und Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sie den vielen Herausforderungen, die sich heute stellen, gut begegnen können und gestärkt und finanziell entlastet werden“, so Haimbuchner. Familie sei dabei nicht nur ein privater Lebensbereich, sondern habe auch eine wesentliche gesellschaftliche Funktion. Eltern übernehmen mit der Entscheidung für Kinder Verantwortung, die weit über die eigene Familie hinausreiche. „Wer eine Familie gründet und Kinder in die Welt setzt, übernimmt ein hohes Maß an Verantwortung, erfüllt den Generationenvertrag und trägt damit zum Funktionieren unserer Strukturen und zur Gestaltung unserer Zukunft bei“, erklärte Haimbuchner.
Haimbuchner: „Ich möchte echte Wahlfreiheit für Familien“
Einen besonderen Schwerpunkt legte Haimbuchner auf die Wahlfreiheit der Eltern. Unterschiedliche Lebens- und Betreuungsmodelle dürften seiner Ansicht nach nicht gegeneinander ausgespielt werden. Eltern sollten selbst entscheiden können, welcher Weg für ihre Familie und ihre Kinder der richtige ist. „Ich möchte echte Wahlfreiheit für Familien und keine Maßregelungen, wie sie zu leben haben. Wenn Frauen eine Zeit lang ihre Kinder zu Hause betreuen möchten, weil sie ihre Kleinkinder nicht in eine Krabbelstube geben möchten, darf das nicht diffamiert werden, sondern muss auch dieses Modell im Sinne der echten Wahlfreiheit ermöglicht und wertgeschätzt werden“, betonte Haimbuchner.
