Haimbuchner: „Regierung belastet Selbstständige, statt bei sich selbst zu sparen“

Mit dem Budgetbegleitgesetz 2027–2028 will die Bundesregierung eine wichtige steuerliche Entlastung für Freiberufler abschaffen. Betroffen sind unter anderem Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten und andere Selbstständige. Die Freiheitliche Partei Oberösterreich warnt vor einer weiteren Belastung für Leistungsträger, die dem Wirtschaftsstandort Österreich schaden könnte.

Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesparteiobmann der Freiheitlichen Partei Oberösterreich, Dr. Manfred Haimbuchner, kritisiert die geplante Änderung deutlich:

„Die in der Öffentlichkeit bisher weitgehend unbemerkt gebliebene Maßnahme trifft unverhältnismäßig stark die Sparte der Freiberufler und schwächt den Wirtschaftsstandort Österreich weiter.“

Freiberufler sichern Arbeitsplätze und Wohlstand

Für die FPÖ leisten Freiberufler einen wichtigen Beitrag für die heimische Wirtschaft. Sie schaffen Arbeitsplätze, zahlen Steuern und tragen wesentlich zum Wohlstand in Österreich bei.

Die freien Berufe würden hierzulande ganz massiv zur Bruttowertschöpfung und damit auch zum Steuer- und Abgabenaufkommen sowie zur Generierung von Arbeitsplätzen beitragen, so Haimbuchner.

Die geplante Abschaffung der steuerlichen Begünstigung werde daher nicht ohne Folgen bleiben.

„Die geplante steuerliche Schlechterstellung wird fast zwangsläufig zu einer Reduktion der unternehmerischen Tätigkeit führen – mit allen negativen Folgen auf die genannten Bereiche“, betont Haimbuchner.

Sparen beim Staat statt bei den Leistungsträgern

Auch FPÖ-Budgetsprecher Arnold Schiefer sieht die Bundesregierung auf dem falschen Weg. Statt immer neue Belastungen für Bürger und Unternehmer zu schaffen, müsse endlich bei den hohen Staatsausgaben angesetzt werden: „Nach EU-Kommission und Nationalbank ist nun auch der Fiskalrat zu dem Schluss gekommen, dass die Budgetziele der Bundesregierung nicht erreichbar sind.“

Aus Sicht der Freiheitlichen Partei braucht es daher echte Reformen und einen sparsameren Umgang mit Steuergeld.

„Die Regierung ist aufgefordert, nun endlich ein seriöses, stabiles Budget vorzulegen und dabei jene Strukturreformen umzusetzen, die die überbordenden Staatsausgaben deutlich reduzieren und den Staat als Ganzes stärker in Richtung seiner Kernaufgaben zurückführen“, fordert Schiefer.

Leistung muss sich wieder lohnen

Für die Freiheitlichen ist klar: Wer arbeitet, investiert und Verantwortung übernimmt, darf nicht zusätzlich belastet werden. Die Bundesregierung müsse bei den eigenen Ausgaben sparen, anstatt immer neue Belastungen für Selbstständige und Unternehmer zu schaffen.